Kampfansage: Die Angst besiegen

Machen Sie sich zum Sieger, in dem Sie ihre Schwächen erkennen
Machen Sie sich zum Sieger, in dem Sie ihre Schwächen erkennen

Sie müssen Sich im Klaren sein welche Ziele Sie erreichen wollen. So können Sie Ihre Angst besiegen

Überlegen Sie nicht, welche Fehler Sie unbedingt vermeiden wollen, sondern welche Ziele Sie erreichen möchten. Morschitzky: „Formulieren Sie Ihre Ziele positiv. Kämpfen Sie niemals gegen etwas, sondern stets für etwas.“ Ein anderer wichtiger Punkt: Machen Sie sich einmal wirklich klar, was passiert, wenn alles schief geht. Entwerfen Sie ein Schreckensszenario.

Schließen Sie das Scheitern als Möglichkeit in Ihre Überlegungen ein und denken Sie darüber nach, wie Sie Ziele erreichen können, auch wenn bestimmte Fehler passieren. Bleiben Sie dabei realistisch, türmen Sie nicht absurde Horrorvorstellungen übereinander, die so kein Mensch erleben wird.

Erinnern Sie sich auch stets daran, warum Sie überhaupt dorthin gelangt sind und diese Aufgabe erfüllen sollen: weil Sie das gelernt haben, weil Sie in etwas gut sind, weil Sie bereits gezeigt haben, dass Sie so etwas können. „Lassen Sie sich immer wieder bewusst auf bereits erlebte Erfolge ein“, empfiehlt der Experte. „Sagen Sie sich: Ich bin gut durch all das, was ich schon erreicht habe.“ Übertreiben Sie das aber nicht, Eigenlob stinkt.

Machen Sie sich auch immer wieder klar: Sie sind nicht nur da, um zu funktionieren. Schaffen Sie sich ein leistungsunabhängiges Selbstwertgefühl. Dinge sollen Ihnen gelingen, weil Sie sie machen wollen, nicht weil Sie das Gefühl haben, Sie müssen sie erledigen. Außerdem erreichen Sie ja auch schon etwas, indem Sie die Dinge angehen. „Die meisten Menschen, die ich behandele, sind nie im Handeln gescheitert, sondern im Denken“, sagt Psychologe Morschitzky.

Wenn Sie Ihre Arbeit auf diese Weise angehen, lernen Sie auch sofort den Umgang mit Ihren Kollegen anders schätzen. Diese Personen sind plötzlich nicht mehr Gradmesser für Ihre Beliebtheit und damit Ihrer Kompetenz. Sie werden das, was sie immer sein sollten: Kollegen. Menschen, die Ihnen begegnen, wenn Sie Ihre Arbeit tun, mit denen Sie in der Mittagspause essen gehen oder nach Feierabend ein Bier trinken. Menschen, die gewiss genauso viel Angst vor dem Versagen haben wie Sie.

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