Alarmsignale: Die Angst erkennen

Erst wenn die Angst blockierend oder sogar lebensbehindernd wirkt, wird sie zum Problem.
Erst wenn die Angst blockierend oder sogar lebensbehindernd wirkt, wird sie zum Problem.

Angst kann Sie nervös und unbrauchbar machen. Hier erfahren Sie wie Sie Ihre Angst erkennen und warum diese Angst sogar motivationsfördernd sein kann

Jeder hat mal einen schlechten Tag. Nur weil Sie ab und zu an sich selbst und Ihren Fähigkeiten zweifeln, leiden Sie noch nicht unter Versagensangst. Auch eine gewisse Nervosität, das Angestrebte womöglich nicht zu schaffen, ist gar kein Problem. „Ein bisschen Angst hat motivierende Wirkung“, erklärt »der Experte. „Menschen auf einem leichten Angstlevel sind nachweislich am leistungsfähigsten.

"Erst wenn die Angst blockierend oder sogar lebensbehindernd wirkt, wird sie zum Problem.“ Erste Symptome erkennen Sie schnell selbst. Bekommen Sie vor anstehenden neuen Aufgaben schwitzende Hände oder Herzrasen? Können Sie nicht mehr ruhig durchatmen, haben Sie keinen Appetit? Das können erste Symptome sein, besonders wenn Sie regelmäßig auftreten. Schlimmer wird es, wenn Menschen nicht mehr schlafen können und zu überhaupt keiner Entspannung mehr fähig sind.

Schieben Sie neue Projekte gerne immer weiter auf? Weichen Sie Aufgaben aus, verschieben Sie ständig Termine? Das ist keine Faulheit – Sie haben Angst, Ihre Aufgaben anzugehen. „Angst neigt zum Vermeiden“, sagt der Psychologe. „Denn die Vermeidung schafft eine kurzfristige Entspannung. Auch wenn sie das Problem nicht löst, hat der Betroffene doch gleich das Gefühl der Besserung.“

Am Ende nützt alles Aufschieben nichts, im Gegenteil: Alles wird nur schlimmer, wenn die aufgetürmten Berge auf Sie niederprasseln. Wenn Sie viel auf die lange Bank schieben, dann geht die Bank auf Ihrer Seite in die Luft. Jeder macht Fehler – Der Satz klingt abgedroschen, trotzdem sollten Sie ihn sich notieren.

Ein Alarmsignal kann es auch sein, wenn Sie sich wegen der kleinsten Fehler übertrieben aufregen. „Hinter dem Willen, alles richtig machen zu wollen, lauert oft mangelhaftes Selbstwertgefühl“, erklärt Morschitzky. „Perfektionisten denken häufig, sie seien nicht gut genug, wenn sie nicht alles richtig machen. Viele glauben, Sie seien nur in dem Maße etwas wert, wie sie für andere Menschen funktionieren.“ Ein weiteres Erkennungszeichen ist die Vermeidung.

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