Weitsicht: Die Entspannung liegt in der Ferne

Wie Sie jedes Abenteuer überstehen
Lassen Sie ihre Augen ab und zu in die Ferne schweifen

Lassen Sie ihre ermüdeten Augen gelegentlich in die Ferne sehen

Gute Übung, um Ihre Augen bei der Computer-Arbeit nicht zu überanstrengen: Alle 20 Minuten sehen Sie aus dem Fenster und halten in größtmöglicher Ferne nach dem kleinsten Detail Ausschau.

Alles gut im Blick: Wer viel am Computer arbeitet, liest und fernsieht, der gewöhnt sich daran, seine Augen auf ein Detail scharf zu stellen. Hirnforscher konnten beweisen, dass dieser Tunnelblick das Gehirn in einen Zustand versetzt, in dem es weniger leistungsfähig, kreativ und intuitiv ist. Stellt jemand hingegen die Augen auf Weitwinkel, schaltet das Gehirn auf entspannende Alpha-Wellen und hat viel mehr Power. So geht’s: Sehen Sie in die Ferne – ein wenig über den Horizont. Fokussieren Sie nichts, die ganze Szenerie wird nun unscharf. Strecken Sie die Arme gerade zu beiden Seiten aus und wackeln Sie mit den Fingern. Sobald Sie beide Hände gleichzeitig sehen, sind Sie im Weitwinkelblick. Versuchen Sie, sooft wie möglich in diesem Modus zu sein. Das hebt nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern entlastet auch die Augen.

Meditation der Sinne: Sie fällt Anfängern leichter als klassisches Meditieren. Das Beste daran: Man kann sie überall machen. Gehen Sie in den Weitwinkelblick (siehe oben) und versuchen Sie für eine Weile, möglichst viele optische Eindrücke aufzunehmen. Konzentrieren Sie sich dann auf gleiche Weise nacheinander auf Gehör, Geruchs-, Geschmacks- und Tastsinn (Ihre Hose auf der Haut erfühlen, die Luft im Gesicht spüren).

Nun kombinieren Sie erst mehrere und schließlich alle Sinne und stellen voll auf Aufnahme. Mit etwas Übung werden die Gedanken immer stiller – und genau das will man mit Meditation erreichen.

Seite 8 von 34

Sponsored Section Anzeige