Berufsaussichten: Die Ausbildung zum Modedesigner

Traumberuf Modedesigner
Modedesigner entwerfen und gestalten Kollektionen

Wir sagen Ihnen, wie Sie sich bei Modeschulen bewerben können und wie die Zukunftsaussichten eines Modedesigners aussehen

Die Grundlagen: Wer als Modedesigner erfolgreich sein will, sollte eine künstlerische Ader und eine solide Ausbildung im Zeichnen Ausbildung besitzen.

Wie bewerbe ich mich?: Voraussetzung für einen Ausbildungsplatz sind zunächst die allgemeine Hochschul- oder Fachhochschulreife, häufig auch ein fachbezogenes Praktikum vor Antritt des Studiums. Damit die Schulen die größten Talente rasch eingrenzen können, fordern sie von den Bewerbern eine künstlerische Eignungsmappe mit Collagen, Aktzeichnungen, graphischen Arbeiten bis hin zu Fotografien.

Danach folgt eine Eignungsprüfung von bis zu mehreren Tagen, gefolgt von einem persönlichem Gespräch. Die Ausbildung zum Modedesigner dauert in der Regel drei Jahre, Praktika sind oft Pflicht.

Wie sieht der Arbeitsmarkt aus?
Der Weg bis ganz nach oben ist schwer. Insgesamt bilden 185 Modeschulen in Deutschland junge Studenten zu qualifizierten Modedesignern aus, von denen zirka zehn Ausbildungstätte international als Spitzenschulen anerkannt sind. Doch lediglich 2000 von 6000 ausgebildeten Designern sind derzeit fest angestellt. Die restlichen 4000 arbeiten nach auskunft des Verband Deutscher Mode - und Textildesigner als Freelance-Designer (in freiberuflicher Tätigkeit) und Label-Designer.

Wie viel verdient ein Modedesigner?
Ein Modedesigner verdient im Angestelltenverhältnis im Schnitt etwa 2300 Euro Brutto im Monat. Anders sieht es bei freiberuflichen Designern aus, die ihren Verdienst für jede Kollektion aushandeln können (Quelle: Bundesagentur für Arbeit, 2007).

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des VDMD – Verband Deutscher Mode- und Textildesigner e.V.

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