Achselschweiß: Die Basics gegen Schweißgeruch

Waschen beugt Achselschweiss vor
Waschen hilft am besten gegen Schweißgeruch

Schweiß ist wasserlöslich. Wer also oft zum Waschlappen greift oder unter die Dusche geht, riecht seltener

Nicht nur saubere Haut führt zu weniger Geruchsbelästigung, sondern auch glatte und unbehaarte. Gerade auf den Achselhaaren tummeln sich viele schweißfressende Bakterien. Wer sicher sein will, greift daher zum Rasierer.

Duschen: Eigentlich ist Schweiß beinahe geruchlos. Erst wenn er auf der Haut von Bakterien zersetzt wird, entsteht das unangenehme Aroma. Besonders intensiv kann es in den Achselhöhlen und im Schambereich werden. „Dort sitzen die apokrinen Drüsen, die direkt in die Behaarung münden“, erklärt Dr. Gisela Albrecht, ehemalige Chefärztin der Klinik für Dermatologie und Allergologie im Berliner Vivantes-Klinikum Spandau. „Diese Drüsen werden erst mit Eintreten der Pubertät aktiv und sondern außer Schweiß auch Pheromone, das sind sexuelle Lockstoffe, ab. Diese Art von Duft-Cocktail riecht dann besonders stark.“

Grundsätzlich lässt sich eine Entwicklung des störenden Schweißgeruches daher nicht verhindern. Man kann sie allerdings ganz gut in Schach halten.

Rasieren: Nicht nur saubere Haut führt zu weniger Geruchsbelästigung, sondern auch glatte und unbehaarte. Gerade auf den Achselhaaren tummeln sich viele schweißfressende Bakterien. Wer sicher sein will, greift daher zum Rasierer.

Desodorieren
Gegen Schweißgeruch und unangenehme Flecke im Achselbereich kann man vorbeugend etwas tun. Es gibt zwei Möglichkeiten:

1. Desodorantien: Sie boykottieren dank ihrer Wirkstoffe die Arbeit der Bakterien auf der Haut und reduzieren so die Geruchsbildung. Die beigefügten Duftstoffe kaschieren den letzten Rest an Schweißgeruch.

2. Antiperspirantien: Sie bekämpfen nicht nur den unerwünschten Geruch, sie behindern auch den Schweiß. So verringern etwa Aluminiumsalze, die Schweißdrüsen vorübergehend verengen, den Fluss um bis zu 50 Prozent. Die Geruchsbremsen gibt es zum Cremen, Sprühen, Rollern. Die Wirkung ist gleich, Unterschiede ergeben sich nur durch die Darreichungsform: So sind Deo-Roller und -Cremes nichts für Eilige, sie müssen vor dem Ankleiden erst kurz auf der Haut antrocknen.

Schneller geht es mit Sticks. Die können aber einen weißlichen Film auf Haut und Kleidung hinterlassen. Wer morgens wenig Zeit hat, setzt auf das „Pfft-pfft-Prinzip“ und sprüht sich mit Deo- oder Antiperspirant-Spray die Frische unter die Arme. Grundsätzlich sollten Sie bei Deos auf alkoholfreie Produkte achten, die Ihre Haut nicht reizen. Gut zum Auffrischen unterwegs sind Deo-Tücher.

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