Verleih-Charts: Die beliebtesten Männer-Filme im Frühjahr

Platz 10: All Inclusive (USA 2009)
Platz 10: All Inclusive (USA 2009)

Men’s Health hat zusammen mit Video Buster die erfolgreichsten Männer-Filme des Frühjahrs ermittelt. Diese 10 DVD-Highlights sollten Sie nicht verpassen

All Inclusive

Vier Paare reisen für hemmungslosen Partyurlaub auf eine Südseeinsel. Statt im Flatrate-Paradies landen sie allerdings im Beziehungstherapie-Camp mit Zwangsjoga und langen Psycho-Gesprächen inklusive. Der Rest ist typischer Sommerkomödien-Klamauk – sehr oberflächlich und durchschaubar. Fazit: Neben ein paar ansehnlichen Bikini-Schönheiten ist "All Inclusive" zumindest für ein paar garantierte Lacher gut.

All Inclusive (USA 2009)
Regie: Peter Billingsley
Drehbuch: Jon Favreau, Vince Vaughn
Darsteller: Vince Vaughn, Jason Bateman, Jon Favreau, Kristin Davis, Jean Reno
Länge: 113 Minuten

Platz 9: Das weiße Band (Deutschland/Österreich 2009)
Platz 9: Das weiße Band (Deutschland/Österreich 2009)
Das weiße Band

Auf die Suche nach der Wurzel des Bösen: Mehrere mysteriöse Gewalttaten erschüttern die Idylle eines kleinen mecklenburgischen Dorfes am Vorabend des ersten Weltkriegs. Wer hinter den Übertaten steckt, ist unklar. Gegenseitige Verdächtigungen erhöhen die Spannungen zwischen den Dorfbewohnern. Die Kinder bekommen vom Pfarrer ein weißes Band um den Arm gebunden, um sie an ihre Sünden zu erinnern. Fazit: Ein bedrückender Film über die Entstehung von Gewalt durch Willkür und Zwang.

Das weiße Band (Deutschland/Österreich 2009)
Regie: Michael Haneke
Drehbuch: Michael Haneke
Darsteller: Christian Friedel, Leonie Benesch, Ulrich Tukur
Länge: 144 Minuten

Platz 8: Verblendung (Schweden 2009)
Platz 8: Verblendung (Schweden 2009)
Verblendung

Die Verfilmung des ersten Romans aus Stieg Larssons Millennium-Trilogie: Der Enthüllungsjournalist Blomkvist (Michael Nyqvist) soll das Verschwinden der Nichte eines reichen Großindustriellen aufklären. Unterstützt wird er von der jungen, geheimnisvollen Computer-Hackerin Lisbeth Salander (Noomi Rapace). Fazit: Geradliniger, düsterer und fesselnder Thriller.

Verblendung (Schweden 2009)
Regie: Niels Arden Oplev
Drehbuch: Nikolaj Arcel, Rasmus Heisterberg
Darsteller: Michael Nyqvist, Noomi Rapace, Lena Endre
Länge: 152 Minuten

Platz 7: The Code (USA 2009)
Platz 7: The Code (USA 2009)
The Code

Die Kunstdiebe Ripley (Morgan Freeman) und Martin (Antonio Banderas) planen einen gemeinsamen Coup: den Diebstahl von zwei wertvollen Fabergé-Eiern. Der Rest ist ein schematischer Heist-Film mit den üblichen Handlungs-Twists. Zumindest solide gespielt und spannend.

The Code (USA 2009)
Regie: Mimi Leder
Drehbuch: Ted Humphrey
Darsteller: Morgan Freeman, Antonio Banderas, Robert Forster
Länge: 100 Minuten

Platz 6: Inglourious Basterds
Platz 6: Inglourious Basterds
Inglourious Basterds

"Es war einmal im Nazi-besetzten Frankreich", so beginnt Quentin Tarantinos neuster Versuch an seine filmischen Glanzzeiten von "Pulp Fiction" (1994) anzuknüpfen. Tatsächlich ist "Inglourious Basterds" eine Art Märchen. Ein blutiges B-Movie-Kriegsmärchen mit viel schwarzem Humor und jeder Menge skurrilen Figuren. Darin metzelt sich ein internationaler Haufen jüdischer GIs unter dem Kommando von Haudegen Aldo Raine (Brad Pitt) durch das Nazi-besetzte Frankreich. Auffällig ist besonders der Wiener Christoph Waltz, der als charmanter Nazi-Offizier mit Vorliebe für Apfelstrudel alle anderen Stars (u.a. Eli Roth, Mélanie Laurent, Diane Krüger, Mike Myers, Daniel Brühl, Til Schweiger) an die Wand spielt. Sie brauchen allerdings etwas Sitzfleisch: Zweieinhalb Stunden dauert das teilweise langatmige aber sehenswerte Spektakel. Und: Unbedingt in der Originalversion anschauen!

Inglourious Basterds (USA 2009)
Regie: Quentin Tarantino
Drehbuch: Quentin Tarantino
Darsteller: Brad Pitt, Christoph Waltz, Mélanie Laurent, Eli Roth, Diane Kruger, Daniel Brühl, Til Schweiger
Länge: 153 Minuten

Platz 5: Tödliches Kommando - The Hurt Locker
Platz 5: Tödliches Kommando - The Hurt Locker
Tödliches Kommando - The Hurt Locker

Mehrfach Oscar-prämiertes Irakkriegsdrama über eine Bombenräum-Einheit in Bagdad: Sergeant James (Jeremy Renner) ist ein unverbesserlicher Draufgänger – Bomben entschärfen ist sein ultimativer Kick, seine Droge. Damit bringt er seine beiden Teammitglieder zur Weißglut. "Tödliches Kommando" ist dokumentarisch in Szene gesetzt und Hollywoods bislang bester Beitrag zum Irakkrieg: atemberaubend spannend und schonungslos realistisch.

Tödliches Kommando - The Hurt Locker (USA 2009)
Regie: Kathryn Bigelow
Drehbuch: Mark Boal
Darsteller: Jeremy Renner, Anthony Mackie, Brian Geraghty, Guy Pearce
Länge: 131 Minuten

Platz 4: Die nackte Wahrheit
Platz 4: Die nackte Wahrheit
Die nackte Wahrheit

"Die nackte Wahrheit" ist der filmische Geschlechterkampf zwischen Gerard Butler ("300") als Macho und Katherine Heigl ("Grey’s Anatomy") als emanzipierte Karrierefrau. Das können Sie erwarten: Romantische Klischees, putzige Streitgespräche zwischen Mann und Frau und die absolute Gewissheit eines Happy Ends. Zumindest für Frisch-Verliebte, die einen netten Abend verbringen wollen, ist "Die nackte Wahrheit" bestens geeignet.

Die nackte Wahrheit (USA 2009)
Regie: Robert Luketic
Drehbuch: Nicole Eastman, Karen McCullah Lutz, Kirsten Smith
Darsteller: Katherine Heigl, Gerard Butler, Eric Winter
Länge: 96 Minuten

Platz 3: Wickie und die starken Männer
Platz 3: Wickie und die starken Männer
Wickie und die starken Männer

Schlauheit siegt vor Gewalt: Michael Herwigs Verfilmung der Kinder-Zeichentrickserie aus den 70ern ist kein typischer Bully-Klamauk, sondern ein Abenteuerfilm mit komödiantischen Einlagen. Die Story: Der Wikingerjunge Wickie ist cleverer als alle Erwachsenen und bewältigt seine Abenteuer mit dem Verstand. Bei den draufgängerischen Wikingern kommt das natürlich nicht so gut an. Fazit: Super Familienunterhaltung mit viel Liebe zum Detail.

Wickie und die starken Männer (Deutschland 2009)
Regie: Michael "Bully" Herbig
Drehbuch: Michael "Bully" Herbig, Runer Jonsson (Vorlage)
Darsteller: Jonas Hämmerle, Waldemar Kobus, Christian Koch
Länge: 96 Minuten

Platz 2: District 9
Platz 2: District 9
District 9

Kann ein Actionfilm gleichzeitig brutal und intelligent sein? Der semi-dokumentarische Low-Budget-Thriller "District 9" kann. Denn die Geschichte über zwei Millionen Außerirdische, die in Südafrika ins Ghetto gesteckt werden, regt zum Nachdenken an. "District 9" stellt die Frage, wie die Menschheit mit diesen Alien-Invasoren umgehen würde. Die Antwort ist weder überraschend noch angenehm: So wie wir schon seit Jahrhunderten mit anders Aussehenden umgehen. Dieser Blickwinkel ist zwar düster, macht aber "District 9" – insbesondere als Actionfilm – umso sehenswerter.

District 9 (USA/Neuseeland 2009)
Regie: Neill Blomkamp,
Drehbuch: Neill Blomkamp, Terri Tatchell
Darsteller: Sharlto Copley, Nathalie Boltt, John Sumner
Länge: 112 Minuten

Platz 1: 2012
Platz 1: 2012
2012

Die Welt geht unter – schon wieder. Diesmal aber wirklich. Action-Spezialist Roland Emmerich fährt in "2012" alles auf, was es an Spezialeffekten in Hollywood für Geld zu kaufen gibt. Das Ergebnis ist ein Katastrophenfilm der Superlative. Für viel mehr war wohl kein Geld da: Die Handlung ist altbekannt, die Charaktere gewohnt eindimensional und die vermittelten Werte konservativ spießig. Dennoch: Dank der beeindruckenden Spezialeffekte können Sie sich mit einer Tüte Popcorn zurücklehnen und die Zerstörung der Zivilisation genießen – ganze 2,5 Stunden lang.

2012 (Kanada, USA 2009)
Regie: Roland Emmerich
Drehbuch: Roland Emmerich, Harald Kloser
Darsteller: John Cusack, Amanda Peet, Danny Glover, Woody Harrelson, Oliver Platt
Länge: 158 Minuten

Mehr Frühjahrs-Filme: www.videobuster.de

 
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