Skiworkout: Die beste Skigymnastik

Freeriding
Vor den Luftsprüngen erst Umsteigersprünge. Sonst schlagen Sie hart auf

Ihr Material kann noch so hochwertig und korrekt eingestellt sein – letztlich muss der Körper alle Schläge wegstecken können

Den besten Schutz vor Bodenschlägen bietet eine gut ausgebildete Muskulatur. Kraftübungen vorm Saisonstart sind unerlässlich. Sofern Sie nicht ohnehin voll im Saft stehen, beginnen Sie möglichst 6 Wochen vor dem Urlaub mit Kraft- und Ausdauerübungen – doch auch 2 Wochen sind besser als kein Training.

Warm-Up: Zum Aufwärmen eignen sich Umsteigesprünge (siehe Galerie), ein Kniehebelauf, bei dem Sie die Knie auf Hüfthöhe bringen, oder andere Hüpfbewegungen. 10 Minuten sollten genügen, um auf Betriebstemperatur zu kommen.

Starke Beine: Richtig los geht die Skigymnastik mit Kniebeugen. Der Klassiker bereitet Ihre Beinmuskulatur sehr gut auf reale Pistenbedingungen vor. Sobald Sie eine Stellung wie bei der Abfahrtshocke einnehmen, zerrt der große Oberschenkelmuskel mit starker Hebelkraft an der Kniescheibe und dem vorderen Kreuzband. Daran wird sich Ihr Körper gewöhnen müssen.

Denselben Zweck erfüllt die Abfahrtshocke im heimischen Wohnzimmer. Idealerweise trainieren Sie, während Sie die Abfahrt der Profis vor dem Fernsehgerät verfolgen – das motiviert. Bringen Sie Ihren Körper in die gleiche Position und wippen Sie mit dem Oberkörper langsam nach rechts und nach links. So verlagern Sie die Belastung mal auf das eine, mal aufs andere Kniegelenk.

Geschmeidig bleiben: Wichtig zur Vorbereitung sind außerdem Krafteinheiten für die Rumpfmuskulatur sowie Dehnübungen für Beine und Rumpf. Je geschmeidiger Muskeln und Sehnen an Knochen und Gelenken entlanggleiten, desto geringer ist die Verletzungsanfälligkeit.

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