Autos bis 16.000 Euro: Die besten Autos für den Alltag

Die besten Autos für den Alltag
1 / 34 | Die besten Autos für den Alltag

Mehr als 16.000 Euro muss man nicht für ein Auto ausgeben: SUV, Vans, Cabrios, komfortable Kleinwagen, Sparkünstler oder geräumige Kompakte. Unsere Kollegen von "auto motor und sport" haben elf Modelle für den Alltag getestet

Ferrari LaFerrari? Ein Kinderspiel. Porsche 918 Spider? Pffff. Bugatti Veyron? Wie schwer kann es sein, ein Auto zu entwickeln, das eine Million kosten darf und vor allem eines können muss: 400 km/h fahren. Die vielleicht größte Herausforderung für Konstrukteure ist wohl, ein erschwingliches, begehrenswertes Erstauto zu entwickeln. Etwas für 16.000 Euro – 10.000 Euro unter dem Durchschnittspreis eines Neuwagens, aber viel näher am Privatkunden-Budget. Hier sind elf Tipps, Helden des Alltags, in alphabetischer Folge.

Citroën C3 Picasso VTi 95

Der C3 beherrscht die Kunst der kleinen Dinge. Fernentriegelbare Kindersicherungen, ein Innenraumspiegel zum Schiedsrichten über die Geschehnisse im Fond, einfache Isofix-Anker, praktische Ablagen, gute Aussicht oder Sonnenrollos im Fond sind im Alltag viel wichtiger als bissiges Handling und ein kraftstrotzender Motor.

In den letzten beiden Punkten bestand beim Pic ohnehin nie Gefahr. Der 1.400er treibt ihn aber motiviert und sparsam an, das Fahrwerk ist sicher und komfortabel.

Dacia Duster TCe 125 4 x 2

Vor vier Jahren, beim Präsentationstermin des Duster, schotterten wir mit ihm durch eine Felsenwüste und merkten verblüfft, dass es die frontgetriebene Version war, die sich da durchwühlte. Nein, vor Herausforderungen hat er sich noch nie gedrückt, nicht mal vor einem zarten Facelift. So möbliert sich der Karpaten-Kraxler nun innen netter und mit modernem Infotainment.

Vor allem hat der geräumige und komfortable Duster nun einen zeitgemäßen Antrieb: Der TCe 125 motorisiert ihn nicht einfach, er beamt ihn ins 21. Jahrhundert.

Fiat 500C 1.2 8V

Die Menschheit will die Wahrheit über den offenen Cinque nicht wissen. Denn dass er seine Passagiere auf unbequeme Sitze setzt, sie mit schusselig konstruierter Bedienung nervt und hoppelig federt, interessiert eh keinen mehr, sobald das Stoffdach nach hinten fährt. Dann weht selbst der Herbstwind bei Trier wie toskanischer Frühling ins Auto, klingt der angejahrte Vierzylinder unternehmungslustig. Keine andere Firma als Fiat hätte uns dieses wunderbar unperfekte Charakterauto bauen können.

Fiat 500L 1.4 16V

Wenn wir aber überlegen, welcher der derzeit beste Fiat ist, landen wir beim 500L. Statt weiter auf erfolglosen Kompaktwagen sitzen zu bleiben, maximieren die Italiener die Cinque-Idee. Für einen 4,15 Meter kurzen Van bietet der L viel Platz, der knappe Standard-Kofferraum lässt sich durch die verschiebbare Rückbank kompensieren. Der 500 kommt mit modernem Infotainment und schwer solide daher. Das drückt aufs Gewicht und überfordert mitunter den Basisbenziner. Aber die Zweizylinder-Turbos sind nur teurer, kaum temperamentvoller.

Ford Fiesta 1.0 Ecoboost

Endlich benehmen sich 100 PS wieder so ungestüm, wie es sich gehört. Der Turbolader plustert den 999 Kubik kleinen Dreizylinder auf 170 Nm. Trommelig und ohne Anfahrschwächeln legt der Motor los, treibt den Fiesta vehement voran – und das beeindruckend komfortabel in Kombination mit der Sechsgang-Doppelkupplungsbox. Perfekt für die Stadt, mit der Schaltwippe am Wählhebel unterhaltsam über Land.  Wobei der agile Ford mit feinem Komfort und – für einen Kleinwagen – viel Platz auch große Reisen locker meistert.

Hyundai i20 Blue 1.1 CRDi

Wer den – nach dem Renault Clio – zweitsparsamsten Diesel auf dem Markt nur wegen des Verbrauchs kauft, kennt die volle Motivation des Motors nicht. Freunde, sprengt die Bank und stäubt statt 3,2 l/100 km mal einen Liter extra durch die Düsen. Der will das doch auch, der Dreizylinder, denn würde er sonst aus dem Leerlauf so munter lostrommeln, locker hochdrehen und dank des kurz gestuften Sechsganggetriebes fesch durchziehen? Der i20 selbst ist geräumig und leicht zu bedienen, federt aber mäßig und lenkt indifferent.

Kia Venga 1.4 CVVT

Und hier kommt nun die Hymne auf den Kia Venga, ein Auto, das einfach alles kann, was der Alltag sich so als Herausforderung einfallen lässt. Der Venga packt Urlaubsgepäck samt Kinderwagen einer vierköpfigen Familie weg (mit Rückbank-Verschiebetrick), wuselt locker durch die Stadt, hat mit 90 PS Reserven für lange Strecken. Kia möbliert ihn mit bequemen Sitzen und als Edition7 mit allem, was man braucht: von Klima bis Bluetooth. Nur federn und Handling kann das kleine Universaltalent nicht recht.

Opel Meriva 1.4

So ganz haben sich uns die Vorzüge der hinten angeschlagenen Fondtüren nie erschlossen, obwohl viele Kunden den Meriva genau wegen dieses Alleinstellungsmerkmals kauften. Wobei Alleinstellung kein Begriff bei einem Van ist, der die Stellung der Rückbank derart hochvariabel verändern kann und so das knappe Ladevolumen (400 Liter) erweitert. Mehr Volumen schadete auch dem Basisbenziner nicht, der mit dem hohen Gewicht des soliden Meriva zu kämpfen hat. Immerhin hat er jetzt ein neues Infotainment und bessere Getriebe.

Peugeot 2008 82 VTi

Auf Peugeots Homepage steht der 2008 unter "SUV und Vans". Beides ist der Nachfolger des 207 Kombi nicht – selbst wenn Nostalgiker in seiner Dachform die Erblinie des Talbot-Matra Rancho erahnen –, sondern ein höherer und längerer 208. Das schafft eine Raum- und Kofferraumfülle, mit der er fast bei den Kompakten mitmischen könnte. Dazu federt er ordentlich, gaukelt mit dem kleinen Lenkrad etwas mehr Handlingtalent vor, als er tatsächlich hat. Das passt zum Dreizylindermotor, der beherzt loslegt, ganz so eilig aber nicht beschleunigt – auch wegen der enorm hakeligen Fünfgangbox.

Skoda Rapid Spaceback 1.2 TSI

Finanziell liegen zwar 3.085 Euro zwischen einem Spaceback und einem viertürigen Basis-Golf, doch bei Ausstattung und Anspruch ist es eine ganze Klasse. Und deshalb ist der Spaceback jetzt da – für all jene, denen es eine Nummer einfacher genügt, aber nicht weniger sicher und geräumig.

Neben den beeindruckenden Platzverhältnissen im Fond und dem großen Gepäckabteil bietet der Skoda auch umgänglichen Komfort (anderes Set-up als der Rapid mit Stufenheck), flottes Handling und die bekannt kultivierten Turbobenziner.

VW Cross Up

Der Cross Up kann nichts besser als ein normaler, das aber überzeugend. Denn wer ausstattungsbereinigt 1.000 Euro extra bezahlt, kauft einfach einen vergnüglicheren Up – kaum langsamer und verbrauchsintensiver, dafür unverändert geräumig und, ohne zu geizen, aufs Wesentliche reduziert. Mit guter Federung und quirligem Motor kann er weite Strecken, mag Stadt und Umland aber lieber. Einfach cross-artig.

Dazu 95 PS, die den Picasso auf 178 km/h beschleunigen. Der durschnittliche Verbrauch liegt bei 6,3 Liter Super auf 100 Kilometer
2 / 34 | Dazu 95 PS, die den Picasso auf 178 km/h beschleunigen. Der durschnittliche Verbrauch liegt bei 6,3 Liter Super auf 100 Kilometer

Modelle bis 16.000 Euro: Citroën C3 Picasso VTi 95

Für 15.190 Euro gibt es ein eingebautes Navi, hohe Variabilität, ausreichend Raum für vier Personen, komfortable Federung und eine gute  Sicherheitsausstattung
3 / 34 | Für 15.190 Euro gibt es ein eingebautes Navi, hohe Variabilität, ausreichend Raum für vier Personen, komfortable Federung und eine gute Sicherheitsausstattung

Modelle bis 16.000 Euro: Citroën C3 Picasso VTi 95

4 / 34 | Der Citroën C3 Picasso VTi 95 Attract hat eine verschiebbare Rückbank, fernentriegelbare Kindersicherungen und Sonnenrollos im Fond.

Modelle bis 16.000 Euro: Citroën C3 Picasso VTi 95

5 / 34 | Ab 15.690 Euro ist Dacias SUV samt Ledersitzen zu haben. Extras gibt es günstig dazu

Modelle bis 16.000 Euro: Dacia Duster TCe 125 4 x 2

6 / 34 | Reichlich Platz für Passagiere und Gepäck, günstige Extras, einen durchzugsstarken Motor, reichhaltige Ausstattung und selbst als Fronttriebler noch sachtes Offroad-Talent

Modelle bis 16.000 Euro: Dacia Duster TCe 125 4 x 2

7 / 34 | Ein Facelift verschafft dem Dacia Duster TCe 125 einen grimmigeren Blick als zuvor. Unter der Haube lauern ein 1,2-Liter-Turbo Motor und 125 PS

Modelle bis 16.000 Euro: Dacia Duster TCe 125 4 x 2

8 / 34 | und ein schönes, aber unsystematisches Cockpit

Modelle bis 16.000 Euro: Fiat 500C 1.2 8V

9 / 34 | ...das sind die nackten Zahlen des Fiat 500C 1.2 8V Pop Star. Dazu ein rotes Stoff-Faltdach...

Modelle bis 16.000 Euro: Fiat 500C 1.2 8V

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Modelle bis 16.000 Euro: Fiat 500C 1.2 8V

15.850 Euro, 69 PS, 160 km/h Maximalgeschwindigkeit und 5,1 Liter Super auf 100 Kilometer - ...

11 / 34 | Außerdem sichere Fahreigenschaften, eine solide Verarbeitung und eine komfortable Federung. Dafür einen müden Basisbenziner und ein unmotiviertes Handling

Modelle bis 16.000 Euro: Fiat 500L 1.4 16V

12 / 34 | Eine Klimaanlage ist erst in der "Pop Star"-Variante Serie

Modelle bis 16.000 Euro: Fiat 500L 1.4 16V

13 / 34 | Der große Bruder des 500C: Der Fiat 500L 1.4 16V Pop kommt stämmig-solide daher, bietet viel Platz für fünf, viel Variabilität und ein einfaches Infotainment

Modelle bis 16.000 Euro: Fiat 500L 1.4 16V

14 / 34 | ...ausreichend Platz auf den Rücksitzen und Wippschalter am Lenkrad gibt es beim Fiesta für 15.900 Euro

Modelle bis 16.000 Euro: Ford Fiesta 1.0 Ecoboost Powershift

15 / 34 | Das sorgt für eine Spitzengeschwindigkeit von 180 km/h. Agiles Handling, gute Federung, umfangreiche Sicherheitsoptionen,...

Modelle bis 16.000 Euro: Ford Fiesta 1.0 Ecoboost Powershift

16 / 34 | Doppelkupplungsgetriebe und Dreizylinder-Turbo kombiniert der Ford Fiesta 1.0 Ecoboost zu einem besonders harmonischen Antrieb

Modelle bis 16.000 Euro: Ford Fiesta 1.0 Ecoboost Powershift

17 / 34 | Eine einfache Bedienung und eine gute Standardausstattung: Radio samt USB-Port, Klimaanlage und Bluetooth

Modelle bis 16.000 Euro: Hyundai i20 Blue 1.1 CRDi

18 / 34 | Kombinierte 3,2 Liter Diesel auf 100 Kilometer - der Hyundai i20 Blue 1.1 CRDi ist enorm sparsam und trotzdem spritzig

Modelle bis 16.000 Euro: Hyundai i20 Blue 1.1 CRDi

19 / 34 | Der Hyundai i20 bietet Platz und ein präzises Getriebe. Die Lenkung arbeitet weniger genau

Modelle bis 16.000 Euro: Hyundai i20 Blue 1.1 CRDi

20 / 34 | ...hat mit 90 PS genügend Reserven für lange Strecken und bequeme Sitze. Allerdings ist die Federung hart und das Handling ausbaufähig

Modelle bis 16.000 Euro: Kia Venga 1.4 CVVT

21 / 34 | Vorne hat der Kia alles was man braucht: Klima, Bluetooth und einen USB-Port. Kostenpunkt: 16.190 Euro

Modelle bis 16.000 Euro: Kia Venga 1.4 CVVT

22 / 34 | Der Kia Venga 1.4 CVVT packt Urlaubsgepäck samt Kinderwagen einer vierköpfigen Familie weg (mit Rückbank-Verschiebetrick),...

Modelle bis 16.000 Euro: Kia Venga 1.4 CVVT

90 PS beschleunigen den Kia Venga 1.4 CVVT auf 168 Stundenkilometer

23 / 34 | ...und eine verbesserte Bedienung im Cockpit

Modelle bis 16.000 Euro: Opel Meriva 1.4

24 / 34 | Dafür bietet Opel einen bequemen Einstieg, präzise Schaltung, sichere Fahreigenschaften, einen guten Sicherheitsstandard, solide Verarbeitung...

Modelle bis 16.000 Euro: Opel Meriva 1.4


25 / 34 | Mit Fahrspaß überzeugt der Rüsselsheimer nicht: 100 PS bringen den Opel Meriva 1.4 Selection eher schleppend voran

Modelle bis 16.000 Euro: Opel Meriva 1.4

26 / 34 | Die Bedienung ist teils umständlich. Dafür bietet der Peugeot neben Touchscreen, Bluetooth, Klima und einen USB-Port

Modelle bis 16.000 Euro: Peugeot 2008 82 VTi

27 / 34 | Verschwenden Sie keinen Gedanken an den stärkeren Benziner: der kleine Dreizylinder rockt den Peugeot 2008 82 VTi Active mit quirligem Temperament

Modelle bis 16.000 Euro: Peugeot 2008 82 VTi

28 / 34 | Das Raumangebot, ein großes, ebenes Ladeabteil und ein sicheres Handling sprechen für den Peugeot. Das haklige Fünfganggetriebe fällt negativ auf

Modelle bis 16.000 Euro: Peugeot 2008 82 VTi

29 / 34 | Vorteile: üppiges Raumangebot, großer Kofferraum, solide Verarbeitung, einfache Bedienung, sicheres und agiles Handling, kultivierter Basisbenziner, komfortablere Federung als beim Stufenheck

Modelle bis 16.000 Euro: Skoda Rapid Spaceback 1.2 TSI

30 / 34 | Nachteile: karge Basisausstattung, keine Assistenzsysteme. Für USB-Port und Klimaanlage müssen weitere 1500 Euro eingeplant werden

Modelle bis 16.000 Euro: Skoda Rapid Spaceback 1.2 TSI

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Modelle bis 16.000 Euro: Skoda Rapid Spaceback 1.2 TSI

32 / 34 | Der Innenraum des Up ist peppig bunt. Der Preis für den Wolfsburger: 13.950 Euro

Modelle bis 16.000 Euro: VW Cross Up

33 / 34 | VW Cross-Up und ein herkömmlicher Up unterscheiden in der Höhe ganze 15 Millimeter. Dafür berechnet VW 1000 Euro Aufpreis

Modelle bis 16.000 Euro: VW Cross Up

34 / 34 | Trotz sparsamer 4,7 Liter auf 100 Kilometer geizt der Up  nicht in puncto Fahrspaß. Der Dreizylindermotor macht den VW zu einem quirligen und wendigen Wagen für die Stadt

Modelle bis 16.000 Euro: VW Cross Up

 

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