Trekking: Die besten Klettersteige in Frankreich

0702 R Frankreich Karte
Vive la montagne! Die Klettergebiete sind nummeriert

Wie fühlt es sich an, wenn das Leben nur an einem Drahtseil hängt? Auf Frankreichs Klettersteigen bekommen Sie die Antwort.

Die Alpen kennen Sie schon wie Ihre Westentasche? Und in den Dolomiten sind Sie schon als Kind wie ein Geißbock rumgesprungen? Dann probieren Sie es doch mal mit dem Nachbarn Frankreich: Außer Baguette, Rotwein und Käse haben die Franzosen auch noch ein paar knackige Klettersteige bei sich eingerichtet – und die sind alles andere als Käse. Wir sagen Ihnen, wo in der Grande Nation Sie sich am besten austoben können und was für Ausrüstung Sie dabei benötigen.

1. La Via de la Passarelle
Klettersteig in Pontamafrey nahe Saint-Jean de Maurienne. Etwa 135 Höhenmeter. Die voraussichtliche Gehzeit beträgt etwa 1 Stunde.
Eine relativ anspruchsvolle Tour.
Info: Tel. 0033/479087121.

2. La via du diable
Sehr langer Klettersteig auf 1660 Meter, der aus drei Teilstücken besteht: La Montée au Ciel, La Descente aux Enfers und La Montée au Purgatoire.
Abhängig von der Seilschaft 4–8 Stunden reine Gehzeit.
Info: Tel. 0033/479203644.

3. Cascade de la fraiche
Atemberaubender Drahtseilakt über dem mächtigen Wasserfall in der Nähe von Pralognan la Vanoise.
Anspruchsvolle Tour (Stufe C–D)
Info: Tel. 0033/479087121



4. Ferrata du Roc de Tovière
Die Tour nahe Val d’Isère zählt zu den schwersten in Frankreich, doch der Weg ist fantastisch!
Zwei Versionen (Junior und Integrale, je um 3 Stunden Geh- und Kletterzeit) werden angeboten.
Übrigens: Die Integrale ist nur für Alpinisten zu empfehlen, die absolut schwindelfrei sind.
Info: Telefon 0033/ 479060660.


PACKLISTE: Gut gerüstet für den Berg

Helm Sehr guter Steinschlagschutz. Auf Passform und die CE-Norm achten.

Brustgurt Unbedingt einhängen, da Sie sonst beim Sturz mit dem Kopf nach unten fallen.

Sitzgurt Ein einfacher und leichter Gurt reicht aus: Die gute Passform ist entscheidend.

Klettersteig-Set Ein modernes Set in Y-Form (nach EN- und UIAA-Norm) mit einer eingenähten Schlinge kann nicht schaden.

Jacke Eine robuste und pflegeleichte Jacke ist gut, wenn es in die Wand geht. Sehr gut, wenn die Taschen weiter oben sitzen, so dass sie trotz Klettergurt zugänglich bleiben.

Berghose Je leichter die Hose, desto besser. Wichtig auch der ergonomische Schnitt und schnell trocknendes Material, das abriebfest ist.

Rucksack Die Passform ist entscheidend. Er soll nicht drücken. Ein robuster Rucksack aus abriebfestem Cordura mit großer Deckeltasche macht Sinn.
In den Rucksack gehören unbedingt die folgenden Utensilien: Höhenmesser, Kompass, Handschuhe, ein Biwaksack und ein Erste-Hilfe-Set.

Schuhe Griffige, wasserdichte Stiefel sind extrem wichtig. Aber das Kaufargument ist auch hier: passen muss er. Die Sohle sollte für Bergtouren fest sein.

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