Rasende Reporter: Die besten Marathon-Tipps

Nach ihrem Lauf waren unsere fünf Jungs erschöpft, aber auch stolz. Hier verraten Reinhard, Bruno und Heiko Ihnen, wie auch Sie durchhalten

Men's Health Marathon in Hamburg 2010

Reinhard: "Da wird einem warm ums Herz"

Fans postieren
Mit einer Zeit von 3:40 hat Reinhard seine angepeilte Zielzeit von 3.45 unterboten. Und das obwohl er fast durchgehend in sein Diktiergerät gesprochen hat. Offenbar hat das viele Erzählen ihn sogar beflügelt. Als er das Men’s-Health-Team an der Strecke entdeckt, das ihn anfeuert, bekommt er noch einmal einen extra Motivations-Schub: "Da wird einem warm ums Herz." Am Ende wird es zwar noch einmal anstrengend für ihn (fieser Gegenwind), doch er kann sich auf das Publikum verlassen und mit Mitja gemeinsam ins Ziel laufen.

Sein Tipp:Laden Sie Freunde und Bekannte ein, die Sie an der Strecke anfeuern. Das ermutigt und spornt Sie an, durchzuhalten.

Men's Health Marathon in Hamburg 2010

Bruno: "Die Stimmung war phänomenal. Das spornt einen richtig an!"

Körper und Outfit vorbereiten
Nach 3:43 kommt Bruno, der Jüngste des Teams, über die Ziellinie gelaufen. Sichtlich beeindruckt von der Stimmung und wohl auch von sich selbst, ist er froh, dass er seinen ersten Marathon überstanden und sich die Quälerei gelohnt hat. Auch er konnte sich immer auf die Leute an der Strecke verlassen: "Die Stimmung war phänomenal. Das spornt einen richtig an!" Gegen Ende wird es hart für ihn und bei Kilometer 37 fangen seine Beine an zu krampfen, er muss Gehpausen einlegen. Bruno hat als Marathon-Neuling offenbar mehere Fehler gemacht (unter anderem ist er den Wettkampf zu schnell angegangen), die sich jetzt mit Krämpfen und anderen Zimperlein bemerkbar machen. Doch die Zuschauer feuern ihn an. "Bruno, du schaffst es!" Das zieht und Bruno denkt nicht ans Aufgeben: "Der Wille zählt!" Auch von den kuriosen Erlebnissen um ihn herum ließ er sich nicht abschrecken: "Vor mir lief einer, bei dem beide Innenoberschenkel total wund waren. Was heißt wund? Die waren schon blutig und der Typ zieht's trotzdem durch." Das hat ihm gezeigt, wie wichtig das richtige Outfit ist.

Sein Tipp:Gerade als Marathon-Neuling sollten Sie sich mit Sonnencreme (Gesicht, Arme und Beine – Waden nicht vergessen!) und dem richtigen Laufoutfit auf den Tag vorbereiten. Falls Sie Sonnencreme im Gesicht nervt, können Sie auch ein Cap tragen. Die Oberschenkelinnenseiten sind sehr scheueranfällig. Diese Bereiche sollten Sie mit etwas Vaseline einreiben. Auch die Brustwarzen können Ihnen Probleme bereiten. Kleben Sie diese daher wenn nötig ab, damit sie sich nicht wund scheuern.

Men's Health Marathon in Hamburg 2010

Heiko: "Nur noch ins Ziel taumeln lassen – der Schlussspurt ist genial."

Immer das Ziel vor Augen
Wenig später hat es auch Wiederholungstäter Heiko ins Ziel geschafft. Mit einer Zeit von 3:58 ist er somit auch unter der vier-Stunden Marke geblieben und kann wie alle anderen mächtig stolz auf sich sein: "Ich hab mein gestecktes Ziel erreicht." Seine heikle Phase hatte auch er im mittleren 30er Bereich: "Hart wurde es bei Kilometer 34 bis 38, weil da der Puls wirklich rapide nach oben ging." Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Am Ende war das letzte Stück sein persönliches Highlight: "Nur noch ins Ziel taumeln lassen – der Schlussspurt ist genial."

Sein Tipp:Bleiben Sie immer gelassen und setzen Sie sich realistische Ziele. Wenn Sie vorher eine Zeit festlegen, die Sie erreichen wollen, fällt es Ihnen leichter, den Lauf zu meistern.

Marathon-Mission erfolgreich
Nach dem Überqueren der Ziellinie war die Erleichterung der Men's Health-Läufer zu spüren. Alle haben ihre gesetzten Zielzeiten eingehalten oder sogar unterboten und den Lauf ohne Verletzungen überstanden. "Es war eine super Motivation, da eine riesen Community meine Trainingsphase verfolgt hat (Men's Health-Marathon-Blog) und man will die natürlich nicht enttäuschen und am Ende auch die Zeit schaffen, die man sich vorgelegt hast", fasst Bruno zusammen. Sein nächster Marathon ist übrigens schon in Planung.

Hier lesen Sie, was Lauf-Experte Dr. Matthias Marquardt zu den Leistungen des Men’s-Health-Teams sagt.

Seite 2 von 3

Sponsored SectionAnzeige