Auf die nasse Tour: Die besten Tipps für die Nassrasur

So funktioniert die richtige Nassrasur
Gutes Licht ist eine Grundvoraussetzung für ein gelungene Nass-Rasur

Sie haben sich für eine Nassrasur entschieden? Erfahren Sie hier, welche Maßnahmen Sie vor, nach und während der Rasur treffen sollten, damit garantiert alles glatt läuft.

Von Ihrer Rasierpflege erwarten Sie neben Gründlichkeit natürlich auch Schutz und Pflege. Dabei sollen Schaum und Gel die Haut nicht nur reinigen, sondern auch die Haare einweichen, um so auf Ihrer Haut einen optimalen Gleitfilm für eine sanfte Rasur zu erzeugen. Dadurch wird auch die Klinge geschont und lebt länger.

Warm und feucht
Die zu rasierende Stelle mit reichlich warmem Wasser anfeuchten. So quellen die Haare auf und können viel leichter von der Rasierklinge abgeschnitten werden.

Danach verteilen Sie den Rasierschaum, das Rasiergel oder das Einseifmittel, das Sie präferieren, auf der zu rasierenden Fläche, massieren es in die Baarthaare ein und lassen es optimalerweise zwei Minuten einwirken. Dadurch werden die Haare weicher und erleichtern es der Rasierklinge, das Haar zu durchschneiden. Das Einseifmittel verlängert zudem die Lebensdauer Ihrer Rasierklinge.

Für eine gelungene Nassrasur benötigen Sie mehr als nur einen Rasierer
Für eine gelungene Nassrasur benötigen Sie mehr als nur einen Rasierer

So funktioniert die Nassrasur

  1. Gesicht mit reichlich warmem Wasser anfeuchten, so quellen die Barthaare auf und können von der Klinge besser erfasst werden.
  2. Einseifmittel sparsam auftragen und sorgfältig einmassieren. Dies ist die optimale Vorbereitung für die sanfte und gründliche Rasur. Rasierschaum oder Rasiergel auf die Fingerspitzen geben und im angefeuchteten Gesicht verteilen. Rasierseife oder Rasiercreme mit dem Pinsel und reichlich Wasser aufschäumen.
  3. Einseifmittel mindestens zwei Minuten einwirken lassen, denn ein trockenes Barthaar ist fast so hart wie Kupferdraht. Wasser und Einseifmittel machen das Barthaar weich. Damit wird die Lebensdauer der Klinge erhöht. Denn harte Barthaare belasten die Klinge stärker als weiche.
  4. Ob Sie mit oder gegen den Strich rasieren, ist abhängig von der Empfindlichkeit Ihrer Haut und der Stärke Ihres Bartwuchses. Gründlicher ist die Rasur in jedem Fall gegen den Strich.
  5. Kinn und Oberlippe zum Schluss rasieren; da in diesem Bereich die Haut besonders empfindlich und das Barthaar besonders stark ist, bedarf es an diesen Stellen einer längeren Einwirkzeit des Einseifmittels.
  6. Während der Rasur die Klinge mehrmals mit warmem Wasser gründlich ausspülen, um Verstopfungen der Klinge zu vermeiden, denn eine zugesetzte Klinge erweckt den Eindruck, sie sei stumpf. Zur Reinigung der Klinge nie mechanische Hilfsmittel benutzen (z.B. Nagelbürste).
  7. Reinigen Sie Ihr Gesicht von Seifen- und Bartresten erst mit warmem und anschließend mit kaltem Wasser – das schließt die Poren und erfrischt.
  8. Aftershave auftragen, um die Haut zu desinfizieren und zu erfrischen. Männern mit besonders empfindlicher Haut empfehlen wir einen milden Aftershave Balm.

Tools für die richtige Rasur finden Sie in unserer Galerie

Neuer Rasur-Tools für Männer Herbst/ Winter 2013/14
Neuer Rasur-Tools für Männer Herbst/ Winter 2013/14 9 Bilder

Auf die Reihenfolge kommt es an

 Am besten klappt die Rasur, wenn Sie die Wangen zuerst rasieren, danach Hals und zuletzt Oberlippe und Kinn. Dort sind die Stoppeln nämlich am härtesten und brauchen deshalb eine längere Einweichzeit.

Achten Sie auf Spannung. Stets sollte die Haut richtig gespannt sein. Das ist das Geheimnis für eine Rasur ohne Blessuren. Auf der gespannten Haut kann die Klinge gut gleiten, die Verletzungsgefahr verringert sich. Die Spannung macht die Rasur zudem gründlich. Die Barthaare werden aufgerichtet und angehoben, so dass sie sich tief kappen lassen.

Gegen den Strich?
Rasieren mit dem Strich oder dagegen? Weniger eine Glaubensfrage, als eine der Haut. Wenn Ihre empfindlich ist und Barthaare schnell einwachsen, sollten sie sich nur in Wuchsrichtung rasieren. Scheren Sie konsequent in Wuchsrichtung, also mit dem Strich, schonen Sie Ihre Haut. Anstatt in Gegenrichtung zu schaben, seifen Sie die Problemstellen noch einmal ein und wiederholen die Schnitt.
Ist Ihre Haut dagegen unempfindlich und robust, dann können Sie es ruhig auch gegen die Bartwuchsrichtung wagen. Die Rasur ist auf alle Fälle gründlicher, weil Sie mit dem Rasierer die Barthaare noch zusätzlich aufstellen und so tiefer abschneiden. Ihrem Nassrasierer können übrigens Sie ruhig beides zumuten.

Nassrasur mit Pinsel und Seife
Rasierseife mit dem Pinsel aufschäumen

Rasur-Hilfen: Einseifmittel im Vergleich

Ob Sie Rasierschaum, -gel, -creme oder Rasierseife benutzen, ist letztendlich eine Frage des persönlichen Geschmacks

Rasierschaum ist der Klassiker und zeichnet sich dadurch aus, dass er schnell und direkt nach dem Heraussprühen aus der Dose verwendet werden kann.

 

Das Rasiergel dagegen wird ohne Schütteln der Dose als eine transparente Masse direkt in die Hand gesprüht. Aus einer kleinen Menge Rasiergel entsteht eine größere Menge Rasierschaum, indem Sie mit den Fingern im Rasiergel kreisende Bewegungen machen. Dann verteilen Sie das Rasiergel auf die zu rasierende Stelle genauso wie beim Rasierschaum.

Rasiercreme und Rasierseife sind klassische Formen des Einseifens, wozu Sie einen Rasierpinsel benötigen. Eine kleine Menge Rasiercreme in die Hand und Tigel geben und mit dem angefeuchteten Rasierpinsel darin kreisen, bis ein cremiger Schaum entsteht, den Sie mit dem Pinsel auf der zu rasierenden Stelle verteilen und einwirken lassen.

Wartung für den Nassrasierer: So halten Sie den Nassrasierer in Schuss

Auch Klinge und Pinsel benötigt Pflege, damit sie bei der nächsten Rasur perfekt gegen Ihre Stoppeln antreten können

Was muss man beim Nassrasierer wissen?
Wie der Name sagt, ist der von Natur aus nicht wasserscheu. Die Klingen sorgfältig mit warmem Wasser (löst den Rasierschaum leichter) ausspülen, dabei alle Barthaare aus den Zwischenräumen entfernen. Desinfizieren ist nicht nötig. An der Luft trocknen lassen. Solange der Nassrasierer noch ein wenig feucht ist, niemals luftdicht aufbewahren, er könnte zur Brutstätte gemeiner Bakterien werden.

Wann wird’s Zeit für den Klingenwechsel?
Im Schnitt so ungefähr nach sieben bis zehn Rasuren. Sonst hinterlassen die alten Klingen nämlich schmerzhafte Spuren.

Was mach ich mit dem Pinsel?
Spülen Sie auch den Pinsel nach der Rasur gründlich aus, bis alle Seifenreste entfernt sind. Dann trocknen Sie ihn leicht mit einem Handtuch und hängen ihn am besten umgekehrt auf die dafür vorgesehene Halterung zum Abtropfen. Bewahren Sie ihn nicht in einer Schatulle auf, damit der Pinsel nicht verfault.

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