Abnehmen durch Radfahren: Erfolgsstory Benjamin Bonath (31)

Benjamin Bonath tauschte Chips & Couch gegen Bike & Brokkoli und nahm so 40 Kilo ab
Benjamin Bonath ließ seinen Bauch über Jahre wachsen – mit Sport und gesunder Ernährung schaffte er es schließlich auf sein Wunschgewicht

Benjamin Bonath (31) ließ über Jahre seinen Bauch wachsen. Dann tauschte der Außenhandelskaufmann aus Großhansdorf Chips & Couch gegen Bike & Brokkoli – und nahm 40 Kilo ab

Können Sie sich an Ihre letzten Chips erinnern?
Vage. Ein Jahr ist das jetzt her. Mir ging’s nicht gut damals, ich war unzufrieden. Damit, dass ich an meinem 30. Geburtstag 128 Kilo auf die Waage brachte. Und damit, dass ich dann zu allem Überfluss auch noch einen Bandscheibenvorfall hatte, und das mit 30! Mein Arzt drängte sehr darauf, dass ich abnehme.

Was hat sich seitdem in Ihrem Leben verändert?
Ich bin früher an 4 Abenden die Woche von meinem Bürostuhl auf die Couch gefallen und habe auch am Wochenende nur zu Hause rumgesessen. An einem Abend die Woche habe ich Fußball gespielt, das war’s. Heute treibe an 6 von 7 Tagen Sport. Wenn ich mal 2 Tage hintereinander nichts mache, werde ich unruhig. Ich habe mich für ein Radrennen und einen Marathon angemeldet. Auch der Men’s-Health-Urbanathlon steht auf meiner Wunschliste ganz oben.

Was fand vor einem Jahr auf Ihrem Teller statt?
Früher habe ich mir oft etwas vom Imbiss geholt oder mir ein paar Burger reingeschoben, hatte 2 Stunden später schon wieder Hunger. Abends gab’s zu Hause noch etwas Warmes. Heute gehe ich in eine Kantine, wo es Fitmacher-Menüs gibt, etwa mit Gemüse und Fleisch. An meinem Arbeitsplatz steht jetzt immer frisches Obst, und abends gibt’s viel Salat, nichts Schweres mehr. Den ganzen Tag über trinke ich viel Wasser, ganz besonders aber vor den Mahlzeiten, einfach nur, um den Hunger ein wenig zu dämpfen.

Vermissen Sie nichts vom früheren Speiseplan?
Im Gegenteil. Ich habe einen völlig neuen Geschmackssinn entwickelt. Ich habe manchmal Heißhunger auf Broccoli oder Blumenkohl. Vor 5 Jahren habe ich so was nie angefasst, heute sind das Highlights. Dann war ich nach dem schweren Mittagessen früher immer müde und unkonzentriert. Heute fühle ich mich viel fitter und kann darum meinen Tag besser gestalten.

Verraten Sie dem Leser, wie auch er das hinkriegt?
Ehrlich gesagt: keine Ahnung. Es muss einfach klick im Kopf machen. So wie ich den Sport in meinem Leben brauche. Ich nehme heute jede Treppe, die ich kriegen kann. Früher habe ich konsequent für jeden Gang 2 Minuten vorm Lift gewartet. Das ist für mich Lebensqualität, keine Qual – ich glaube, das ist schon das ganze Geheimnis.

Was sagt Ihre Familie zu diesen veränderungen?
Die sind schwer begeistert, kann man sagen. Meine Mutter
sollten Sie mal sehen, die hat gleich 2 neue Kinder auf einmal
bekommen, denn auch meine Schwester hat abgenommen – sage und schreibe 50 Kilo!

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