Sofort loslegen: Die ersten Schritte und typische Lauf-Fehler

Laufen ist ein idealer Ausdauersport
Gerade Einsteiger neigen zu schlechten Angewohnheiten beim Laufen

Beachten Sie diese Dinge, bevor Sie mit dem Laufen starten. Dann geht Ihr Lauf-Einstieg glatt über die Bühne

Sehen Sie Laufen nicht als Verpflichtung
Machen Sie sich eins klar: Laufen ist etwas Kostbares. Speichern Sie es also ab jetzt in dem Bereich Ihres Gehirns ab, in dem Sie auch "frische Luft" und "Urlaub" abgelegt haben.

Setzen Sie sich ein realistisches Ziel
Vergessen SIe alle Vorgaben mit Zahlen – ob Minuten pro Kilometer, Kilometer pro Woche oder zu verlierende Kilos. Halten Sie Ihr Ziel anfangs so abstrakt wie möglich. Zum Beispiel: "Ich will mich besser fühlen."

Schaffen Sie sich genug Freiraum
Spulen Sie Ihre Arbeitswoche gedanklich ab. Überlegen Sie, wann Sie eine Auflockerung am besten gebrauchen können. Und reservieren Sie sich an diesen Tagen eine halbe Stunde Spaß. Sie sagen: "Keine Zeit"? Zurück zu Punkt 1!

Suchen Sie einen Ort, an dem Sie locker sind
Sie wollen nicht, dass Ihnen andere zusehen? Dann joggen Sie nicht im Park – sondern da, wo Sie allein sind.

Schalten Sie einen Gang runter
Viele Einsteiger laufen zu zügig los, kommen schnell aus der Puste – und haben dann keine Lust mehr. Eine Sache sollte Ihnen schon vor dem Start bewusst sein: Laufen muss nicht schneller sein als Gehen!

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Laufen will gelernt sein

SCHLECHTE ANGEWOHNHEITEN
Drei Laufburschen, drei typische Haltungsfehler. Was an den Bewegungsabläufen nicht stimmt und wie Sie doch noch die Kurve kriegen:

1. Der Schlappschritt-Läufer
Ursachen: Wer die Schultern hängen lässt und scheinbar lustlos herumschlurft, hat oft erst spät mit dem Laufen angefangen. Aber auch Marathon-Teilnehmer verfallen häufig in die fehlerhafte Technik – in der Regel, wenn ihnen die Kraft ausgeht.
Abhilfe: Werden Sie aktiver! Arme anwinkeln und mitschwingen lassen. Fußgelenke, Knie und Hüfte richtig durchstrecken und Beine in der Flugphase stärker anheben.

2. Der Rücksitz-Läufer
Ursachen: Die Rückenlage gewöhnt man sich meist schon als Jugendlicher an. Problem: Die Muskeln verkürzen sich, das Knie lässt sich beim Abdrücken nicht mehr ganz strecken.
Abhilfe: Oberkörper leicht nach vorn beugen, Beine bewusst durchstrecken.

3. Der Stemmschritt-Läufer
Ursachen: Die Bückhaltung ist typisch für große und schwere Läufer. Das harte Aufstampfen auf den Boden verringert das Tempo und belastet Gelenke, Bänder und Sehen.
Abhilfe: Kopf heben, dann richtet sich auch der Oberkörper auf. Zudem entlastet das die Schultern.

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