DVD-Info-Paket: Gut gepresst ist halb gewonnen

Ihr DVD-Recorder macht die Arbeit – bestimmen Sie besser das Format

Hier haben wir für Sie die Vor- und Nachteile der gängigsten Datenformate zusammengefasst

1. MPEG-2:
DVD-Recorder bespielen ihre Spuren standardmäßig mit MPEG-2-Daten. Dieses Format ermöglicht variable und feste Datenraten in verschiedenen Kompressionsstufen mit unterschiedlichem Bedarf an Speicherplatz.
VORTEILE: Sie entscheiden selbst, was Ihnen wichtiger ist: Qualität oder Spielzeit. Bei geringster Güte stehen stattliche 8 Stunden Aufnahmezeit zur Verfügung. Selbst dann lässt sich die Wiedergabequalität immer noch mit VHS vergleichen.
NACHTEILE: In kritischen Situationen treten im Bild so genannte Artefakte (geringfügige Störungen) auf. Aber halb so schlimm, denn nur geschulte Augen oder sehr pedantische Menschen erkennen diese überhaupt.

2. DivX

Im PC-Bereich hat sich DivX (ein MPEG-4-Ableger) nicht zuletzt auf Grund illegaler Tauschbörsen im Internet zu einem beliebten Videostandard gemausert. Und weil zahlreiche Downloads ungeachtet des Urheberrechts den Weg auf DVDs beziehungsweise Video-CDs finden, spielen zahlreiche DVD-Player und -Recorder auch Filme in DivX ab. Das Gleiche gilt für das Sound-Dateiformat WMA, das der Windows-Media-Player von Microsoft verwendet.
VORTEILE: DivX bietet ein ausgewogenes Verhältnis von Speicherbedarf (sprich: Ladezeit) und Bildqualität.
NACHTEILE: Zum Erzeugen der DivX-Dateien bedarf es zwingend eines Computers mit Multimedia-Software.

3. HD VIDEO

Das Format HD (High Definition) stellt 1280 x 720 oder gar 1920 x 1080 Bildpunkte statt der üblichen 720 x 576 dar. Speziell auf großen Bildschirmen profitiert die Bildschärfe von den zusätzlichen Pixel-Mengen.
VORTEILE: Kürzlich verglich die Fachzeitschrift „Video“ zahlreiche HD-DVD-Spielfilme mit standardmäßigen PAL-Versionen. Ergebnis: In den meisten Fällen bot die hochauflösende Fassung klar die besseren Bilder.
NACHTEILE: Hochauflösende Videobilder sind für die gewöhnlichen DVD-Player noch Zukunftsmusik. DVD-RAMs mit HD-Videofilmen setzen nach dem momentanen Stand der Technik Rechner mit einem besonders schnellen Prozessor voraus.

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