Durchdacht fotografieren: Die gute Aufnahme

Portrait: Auf das Wesentlich konzentrieren
Aufs Wesentliche konzentriert: Der Hintergrund spielt beim Portrait keine oder eine untergeodnete Rolle

Suchen Sie sich Ihr Motiv gut aus. Machen Sie sich Gedanken, was für Sie wichtig ist, was unwichtig. Das gilt vor allem für Besitzer von analogen Kameras, bei der jedes schlechte Bild bei der Entwicklung bares Geld kostet. Doch auch Besitzer von Digitalkameras müssen über ihre Bilder nachdenken, sollen sie nicht einfach nur Schnappschüsse werden.

Machen Sie sich vor allem Gedanken über

  • die Botschaft des Motivs
  • Ihren Standpunkt
  • die Lichtverhältnisse
  • die Lichtfarbe
  • das Bildformat
  • die Bildaufteilung

Die Botschaft des Motivs
Überlegen Sie sich, was Sie mit ihrem Bild mitteilen wollen.
Beispiel Urlaubsansicht: Hier war es schön: Landschaftsaufnahmen können viele Details enthalten, Gebäude sollten vollständig auf dem Bild erscheinen und gut ausgeleuchtet werden. Menschen in Alltagssituationen sollten aktiv sein.
Beispiel Portraits: So sieht dieser Mensch aus: Gehen Sie nah genug an Ihr Objekt heran, damit man seine Gesichtszüge sieht. Oder verwenden Sie nach Möglichkeit ein leichtes Teleobjektiv (80-135 mm). Dies gibt die natürlichen Proportionen natürlicher wieder. Außerdem ist dann der Abstand zwischen der Kamera und der zu portraitierenden Person ungefähr so groß, als würde man sich unterhalten. Bei eher durchschnittlichen Kameras fahren Sie also den Zoom aus und gehen ein wenig auf Distanz.

Achten Sie darauf, dass Sie einen möglichst neutralen Hintergrund wählen. Farbige, und aufgeregte Hintergründe oder gar andere Personen lenken vom eigentlich Motiv ab.

Außenschuss
Die Person, die sie fotografieren, sollte nicht in die Sonne schauen, weil sie sonst blinzelt und Grimassen zieht. Positionieren Sie die Person so, dass sie von hinten oder der Seite beschienen werden – und knipsen Sie dann unbedingt mit Blitz.

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