Springen mit dem Hintern: Die Kraft kommt aus der Hüfte

In der Hüfte liegt die Sprungkraft

Höher hüpfen mit dem Gesäßmuskel+++ Zirkeltraining gutes Kardiotraining +++ Steife Gefäße als Schutz vor Überbelastung

Höher hüpfen
Nicht aus den Sprunggelenken, sondern aus der Hüfte kommt die meiste Kraft für hohe Sprünge. Das geht aus einer Studie hervor, die das Magazin „Journal of Strength and Conditioning Research“ veröffentlichte. Der große Gesäßmuskel und die Rückseite der Oberschenkel sind sogar wichtiger als Waden und vorderer Oberschenkel. Stärken Sie Ihre Sprunghüfte mit Kniebeugen, Bein-Curls und Brücken am Boden.

Kluger Kreislauf
US-Forscher der Universität Hawaii stellten fest, dass Zirkeltraining mit Gewichten ein exzellentes Kardio-Training ist. Probanden, die zehn Übungen in 20 Minuten absolvierten, erreichten eine Pulsfrequenz, die 15 Schläge höher lag als bei normalem Laufen mit 60 bis 70 Prozent der maximalen Herzfrequenz. Zu den Übungen gehörten Bankdrücken, Rudern und Lat-Ziehen. Fazit: Wer so einen Mucki-Zirkel durchläuft, vergrößert seine Muskulatur und Ausdauer gleichermaßen.

Gesunde Gefäße
Die US-Zeitschrift „Circulation“ berichtete über eine Untersuchung, nach der extremes Krafttraining Arterien in vier Monaten um 21 Prozent steifer macht als normales Training. Motohiko Miyachi, Autor der Studie: „Kein Grund zur Sorge, vermutlich handelt es sich um eine normale Gefäßverstärkung zum Schutz vor Überlastung.“ Als Ausgleich rät er zu aeroben Sportarten.

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