Briefe schreiben: Die perfekte Geschäfts-Korrespondenz

Perfekte Briefe schreiben – so geht's
Sie sollten nie an der Qualität des Papiers sparen

So hinterlassen Sie schon auf dem Papier einen guten Eindruck

Sie hassen Briefeschreiben? Da geht es Ihnen wie den meisten Männern. Telefonieren – ja! E-Mails – okay! Aber Briefe? So richtig mit feinem Papier und Formulierungen und schöner Unterschrift – bloß nicht! Dabei geht es beim Briefeschreiben gar nicht um fein und schön (Sie wollen ja keinen Literaturpreis gewinnen), es geht um den Erfolg. Sie wollen mit Ihren Briefen etwas erreichen: Produkte verkaufen, kündigen, meckern, entschuldigen, einladen. Und das funktioniert umso besser, je pointierter und appetitlicher Sie Ihre Informationen präsentieren. Damit Ihnen in Zukunft immer die passenden Worte einfallen, geben wir Ihnen hier stilistische und formale Nachhilfe für vier wichtige berufliche Anlässe.

Bewerbungsschreiben
Der anspruchsvollste Brief, den Sie schreiben können beziehungsweise müssen. Hier sollte alles stimmen, schon das Anschreiben ist Ihre Visitenkarte. Eiserne Regel: Form und Inhalt des Briefes müssen so individuell wie möglich auf das Unternehmen, bei dem Sie anklopfen, zugeschnitten sein. Wenn Sie sich als Buchhalter bewerben, muss der Briefkopf tadellos sein, wenn Sie etwas Neues als Creative Director suchen, sollten Sie schon schriftlich dokumentieren, was Sie so alles drauf haben.

Die Autorin Claudia Hovermann (Das große Buch der Musterbriefe, Humboldt-TB, 12,90 Euro) rät: "In beiden Fällen sollten Sie nicht am Papier sparen — nehmen Sie ein edles mit Wasserzeichen." Das Anschreiben sollte nie länger als eine Seite sein. Zwei Absätze, in denen Sie sagen, was Sie gemacht haben und was Ihre Erfahrung der neuen Firma bringt, reichen. Der Rest steht im Lebenslauf. Erklären Sie, warum Sie wechseln wollen und warum Sie gerade diesen Job anstreben. Am Schluss steht: "In einem persönlichen Gespräch würde ich Sie gern davon überzeugen, dass ich der richtige Mann für diese Stelle bin."

Ob Sie sich auch mit einer E-Mail bewerben können, hängt vom Fach ab – in der Kommunikationsbranche ist das kein Problem. Und wenn Sie das Angebot aus dem Internet haben, auch nicht. Lediglich Bewerbungen per Fax sind generell pfui.

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