Kaufberatung: Die perfekte Schnorchelausrüstung

Gute Schwimmbrille erkennen?
Wir helfen beim Kauf der perfekten Schnorchelausrüstung

Es gibt acht wichtige Parameter, woran Sie eine gute Schnorchelausrüstung erkennen

1. Schnorchel
Die Maße: nicht länger als 35 cm (sonst bekommt man kaum noch Frischluft), Innendurchmesser 18 bis 20 mm. Ein eingebautes Ventil in Mundstücknähe ist sinnvoll, damit Sie eingetretenes Wasser nicht ganz nach oben rausblasen müssen. Die farbige Markierung hält Motorboote ab. Auch wichtig: stabile Halterung (Clip) für Zusammenhalt mit der Maske.

2. Glas
Splitterndes Glas oder Plastik kann bös ins Auge gehen. Achten Sie auf den Hinweis „Tempered Glas“ (Bildung scharfkantiger Bruchstücke ausgeschlossen). Für Brillenträger: Zweiglasmasken, nachgerüstet mit optischen Gläsern oder Spezialfolien.

3. Maskenkörper
Frauen wissen: Silikon macht Top- Körper. Doch es gibt Qualitätsunterschiede. Gute Maskenkörper sind stärker, das Silikon ist etwas klebriger. Transparente liefern mehr Licht (etwas teurer), undurchsichtige verhindern Spiegelungen im Glas. Ein Muss ist der Nasenerker, ohne den der Druckausgleich unmöglich ist. Der doppelte Dichtrand verhindert Wassereinbrüche und Druckstellen.

4. Passform
Ihr Modebewusstsein in allen Ehren: Die Tauchermaske soll aufs Gesicht passen, nicht farblich zur Kombi. Um die optimale zu finden, brauchen Sie nur den richtigen Riecher: Setzen Sie die Maske aufs Gesicht, ohne das Band zu befestigen und atmen Sie durch die Nase ein. Sie haben die passende gefunden, wenn die Maske auf dem Gesicht haftet, solange Sie einatmen. Fällt sie, ist sie nicht ganz dicht.

5. Mundstück
Damit das Wasser nicht im Mund zusammenläuft, „al dente“ kaufen: nicht zu hart (Mund scheuert wund), nicht zu weich (sonst verringert sich bei starkem Biss der Durchschnitt, man kriegt schlecht Luft). Das Mundstück sollte beweglich sein, der Winkel zum Mund individuell einstellbar. Verbissene Taucher achten auf Standardmundstücke (die können Sie auch nachkaufen).

6. Maskentyp
Eine Maske, die was taucht, zeichnet sich durch ein großes Blickfeld bei möglichst kleinem Volumen aus. Panoramamasken bieten zwar viele Fenster mit Aussicht (bis zu sechs) und damit ein gutes Blickfeld. Nachteil: großes Volumen, durch das die Maske unter Wasser extrem ans Gesicht gepresst wird (erklären Sie mal den Knutschfleck ...). Zudem braucht es viel Luft für den Druckausgleich in der Maske. Vor allem für Einsteiger geeigneter: Ein- und Zweiglasmasken. Masken mit eingebautem Schnorchel sind tabu („Pendelatmungsgefahr“: Man atmet immer wieder die gleiche, verbrauchte Luft ein).

7. Maskenband
Ein zweigeteiltes Band ist für den sicheren und bequemen Sitz die erste Wahl. Besonders halt- und belastbar ist Silikon. Damit beim Überstreifen nicht zuviel Zeit und Haare draufgehen, besorgen Sie sich einen Neoprenüberzug für das klebrige Band (so machen es auch die Profis).

8. Aufhängung
Die richtige Einstellung zählt auch unter Wasser. Deshalb sollten Sie auf diese Problemzone besonders achten: Dünne und wacklige Stifte in der Schnalle verlieren schnell die Haltung, Metallteile wie Federn haben unter Wasser nichts zu suchen. Wichtig ist, daß sich das Band problemlos – am besten mit einer Hand – einstellen lässt. Hakelige Aufhängungen zerren an Nerven und Haaren gleichermaßen. Bewegliche Bandbefestigungen sind praktisch, erhöhen den Tragekomfort aber kaum.

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