Sportlergarderobe : Sieben Merkmale für Qualität

High Tech Sportbekleidung: Fitness Shirt
Sportausrüstung, die warm hält, ist absolut notwendig beim Laufen und Radfahren

Diese Sportausrüstung wird Sie gesünder, stärker und schneller machen

1. Entgegen einer weit verbreiteten Meinung sind dunkle T-Shirts bei Sonnenschein geeigneter als helle, weil sie die UV-Strahlung besser absorbieren. „Man fühlt sich in dunkler Kleidung vielleicht etwas wärmer“, sagt Hautarzt Rodney Basler, „aber der Sonnenschutz ist in dem Fall wichtiger als das Wohlbefinden.“ Wer Funktionskleidung aus atmungsaktiven Synthetikfasern statt Baumwolle wählt, wird ohnehin keine Hitzeprobleme bekommen.

2. Sie würden sicher kein Auto kaufen, das Sie nicht schon einmal zur Probe gefahren sind. Laufschuhe sollten Sie nicht minder kritisch kaufen – hier geht es um Ihre Gesundheit. Eine Runde locker durch das Schuhgeschäft zu federn, reicht als Testlauf nicht aus. Wählen Sie deshalb lieber Fachgeschäfte oder Fachabteilungen in Warenhäusern, in denen ein Laufband steht. Zusätzlicher Vorteil: Ein geschulter Verkäufer erkennt an Ihrem Laufstil, welches Modell am besten zu Ihnen passt.

3. Steigen Sie nie mit Baumwollklamotten aufs Rad: Diese Teile saugen sich nass – und bei der nächsten Abfahrt rollt die Erkältung an. Mit atmungsaktiven Synthetikunterhemden, Kurz- oder Langarm, plus einer Windweste in der Trikottasche sind Sie auf der sicheren Seite.

4. Woran erkennt man ein gutes Radtrikot? An der grellen Leuchtfarbe, an bequem während der Fahrt erreichbaren Rückentaschen und am möglichst weit zu öffnenden Reißverschluss (für die schweißtreibenden Bergauf-Passagen).

5. Wenn es kühl wird, spart die körpereigene Heizung zuerst an den Extremitäten: Deshalb gehören Mütze, Handschuhe und Thermosocken zu den Basics jeder Läufer- und Radlergarderobe.

6. Für die Übergangszeit auf dem Rad, in der man mit der Garderobe eigentlich nur die Frage entscheidet, ob man lieber etwas länger friert oder etwas früher schwitzt, sind Arm-, Knie- oder Beinlinge ideal: Sobald der Körper seine Betriebstemperatur erreicht hat, werden die Synthetikhülsen einfach abgestreift. Solche Teile muss man übrigens nicht kaufen: Schneiden Sie sich ausrangierte Stretchhosen und Langarmtrikots entsprechend zurecht.

7. Ein Neoprenanzug ist nicht ganz billig, vervielfacht aber den Schwimmspaß: Sie machen sich unabhängig von den Öffnungszeiten der Schwimmbäder und den Kapriolen des Wetters. Denn im Neo schwimmt es sich auch im 17 Grad kalten See- oder Meerwasser noch angenehm. Nebenbei reduziert die Gummihaut den Widerstand und verbessert so die Wasserlage. Weniger Kalorien verbrennen Sie deshalb nicht – im Gegenteil: Beim Schwimmen im offenen Meer verschwinden bis zu 700 Kalorien pro Stunde. Die Gewöhnung an Neopren fällt um so leichter, je geschmeidiger das Material ist.

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