Licht: Die richtige Ausleuchtung

Die klassische Grusel-Beleuchtung: Unterlicht
Die klassische Grusel-Beleuchtung: Unterlicht

Je nachdem, wie Sie Ihr Motiv ausleuchten, erzielen Sie unterschiedliche Effekte. Es gibt Gegenlicht (in Richtung Objekt-Kamera), Frontallicht (in Richtung Kamera-Objekt), Streiflicht (seitlich des Objektes), Seitenlicht (seitlich diffus) und Unterlicht (beleuchtet das Objekt von unten).

Gegenlicht scheint von hinten über das Objekt in die Kamera (bsp. die Sonne). Das Ojekt bekommt einen starken Lichtsaum. Wenn die Fläche des Objekts nicht von Interesse ist, sondern nur seine Kontur, kann man bei starkem Gegenlicht (Sonne) interessante Effekte erzielen.
Frontallicht kommt aus der Richtung der Kamera. Oft wirken Objekte oder Personen leblos und langweilig, weil Frontallicht alle Bereiche ausleuchtet und eine Nase daher keinen Schatten werfen kann.
Seitenlicht kommt von der Seite und wirft auf dem Objekt oder einer Person (Nase, Augen, etc.) Schatten. Das macht Bilder konturschärfer und interessanter.
Unterlicht kommt natürlich so gut wie nie vor (weil die Sonne ja meist am Himmel steht oder zumindest am Horizont). Solch ein Licht gibt Gesichtern Gruselcharakter, weswegen es in einschlägigen Filmen auch immer wieder verwendet wird.

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