Ernährungsmythen: Die Wahrheit über Sex-Food

Um das Thema  Sex-Food ranken sich viele Mythen
Um das Thema Sex-Food ranken sich viele Mythen

Über Essen und Sex wird viel geredet. Kommt beides zusammen, wird’s noch schlimmer. 5 erotische Ernährungsmythen

  • "Wer viele Eier isst, der produziert mehr Sperma"
    Protein ist ein wesentlicher Bestandteil des Ejakulats. Sorgt hoher Eiweißkonsum also auch für mehr Sperma?
    Die Wahrheit
    "Die Spermaproduktion hängt zwar auch vom Eiweiß ab, doch selbst bei einem Überangebot wird nur so viel produziert wie benötigt", sagt Ernährungsmediziner Dr. Meinrad Lindschinger aus Laßnitzhöhe.
  • "Lakritze ist schädlich für das Stehvermögen"
    Schuld soll enthaltenes Süßholz sein, das angeblich den Testosteronspiegel senkt  und so der Potenz schade.
    Die Wahrheit
    Studien mit Ratten bestätigen den Einfluss auf den Testosteronspiegel, nicht aber Auswirkungen aufs Stehvermögen.
  • "Blaubeeren bringen Frauen zum Höhepunkt"
    Die Früchtchen regen ihre Durchblutung an. Je besser diese ist, desto eher kommt frau im Bett – oder nicht?
    Die Wahrheit
    Der Experte: "Aus der Wirkungsweise zu schließen, dass Frauen leichter zum Orgasmus kommen, ist ziemlich weit hergeholt."
  • "Tofu macht schwul"
    Heiß diskutiert in den USA: Östrogene in Soja sollen Kerle verweiblichen und sie sogar homosexuell machen.
    Die Wahrheit
    Erhöhte Sojazufuhr kann zwar die Abgabe
    von Testosteron senken, hat auf die sexuelle Orientierung
    allerdings keinerlei Einfluss.
  • "Petersilie entfacht Lust"
    Man sagt, die Wirkstoffe würden die Libido anregen.
    Die Wahrheit
    Die Petersilie  enthält Vitamine, die Sexualhormone bilden, aber: "Ein erfülltes Sexleben garantiert das nicht", so Lindschinger.

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