Schlankmacher: Im Schlaf abnehmen

"Bitte, bitte, nur noch drei Kilo..."
"Nur noch ein Viertelpfündchen..."

Sie probieren regelmäßig die härtesten Diäten zum Abspecken? Vergessen Sie's. Schlafen Sie sich lieber schlank

Davon haben wir schon immer geträumt: Abnehmen im Schlaf. Und das soll tatsächlich möglich sein. Zumindest, wenn es nach Medizinern der Columbia-Universität in New York geht. Die haben nämlich einen klaren Zusammenhang festgestellt zwischen Übergewicht und der Zahl der nächtlich geschlafenen Stunden.

Unter vier Stunden ist Fett vorprogrammiert

James Gangwich und seine Kollegen behaupten, dass das Risiko zum Übergewicht um 70 Prozent steigt, wenn man nachts nur vier Stunden oder weniger schläft. Bei fünf Stunden ist es noch 50 Prozent höher als bei den allgemein empfohlenen sieben bis neun Stunden täglichen Schlafs.

„Das Ergebnis ist unerwartet, da Menschen, die weniger schlafen eigentlich mehr Kalorien verbrennen sollten“, so der Forscher. Er vermutet aber, dass der Effekt nicht von der Menge der körperlichen Aktivität abhängt, sondern eher durch die Beeinflussung der Appetithormone im Körper verursacht wird. Ein geringes Schlafpensum verändert wahrscheinlich die Menge der Hormone Ghrelin und Leptin, der körpereigenen Appetitzügler.

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