Trendsport Kajak fahren : Die wichtigsten Regeln beim Kajak fahren

Die wichtigsten Regeln beim Kajak fahren
Natur und Abenteuer pur: Kajak-Touren

Im Kajak geht es Schlag auf Schlag. Wir erklären Ihnen die effektivste Körperhaltung und den beste Griff beim Kajak fahren

Kopf: Ziel anvisieren! "Obwohl der Körper sich bei jedem Schlag mitdreht, zeigt Ihr Kopf immer in Fahrtrichtung", sagt Ex-Kajak-Weltmeister Fabian Dörfler aus Augsburg. Lassen Sie die Bootspitze um den angepeilten Zielpunkt pendeln. Der Experte: "Beim Vorwärtsgrundschlag schauen Sie über das Paddel."

Hände: Idealer Griff: Paddel mit beiden Händen über den Kopf halten, die Arme sind im Ellenbogen 90 Grad gebeugt. Markieren Sie sich die Handposition am Paddel mit Tape, damit Sie nicht immer wieder neu justieren müssen. Beim Eintauchen des Paddels ist das Handgelenk der Zughand gestreckt. Die Druckhand befindet sich in Augenhöhe. Weil die Blätter versetzt sind, wird das Paddel bei jedem Umsetzen um ein Viertel gedreht. Dabei jedoch immer nur ein Handgelenk lockern. Der rechte Griff bleibt starr, während sich der Paddelschaft in der linken Hand dreht.

Oberkörper: Rücklage sollten Sie vermeiden. Sitzen Sie stets gerade mit leichter Vorlage, das schont Ihre Wirbelsäule. Ihr Oberkörper dreht sich dabei parallel zum Paddelschaft. "Ein Drittel der benötigten Kraft kommt aus dem Rumpf, der Rest aus den Armen", erklärt Dörfler.

Arme: Das Paddel mit dem Zugarm vorn eintauchen und parallel zum Boot durchs Wasser ziehen. Je gerader der Schlag, desto geringer der Bogen, den das Boot fährt. Start: "Der Zugarm ist fast gestreckt, um möglichst weit vorn einsetzen zu können", sagt Dörfler. Eintauchwinkel 45 Grad. Der Druckarm ist gebeugt. Aktionsphase: Der Zugarm wird beim Ziehen des Paddels gebeugt, der Druckarm geht in gestreckte Stellung. Gleichmäßig, rhythmisch und locker paddeln. Achtung! Beim Durchziehen des Paddels nicht an die Bootsränder kommen, sonst werden Ihre Daumen gequetscht.

Beine: Beide Knie seitlich an die Kajak-Innenseite pressen. Auch Fußballen Fersen, Schenkel, Gesäß und Rücken haben direkten Kontakt mit dem Boot. Dörfler: "Auf die Weise haben Sie das Boot spürbar im Griff." Gewichtsverlagerungen unterstützen die Fahrmanöver. Den nötigen Halt geben Fußstütze, Sitz, Schenkelstützen und Rückengurt.

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