Bike-Ausrüstung: Die wichtigsten Tools für Ihre Fahrradtour

Mit diesen Tools bleiben Sie nicht im Schlamm stecken
Mit Helm und richtiger Bereifung kann es durch den Matsch gehen

Mit diesen 12 Tools sind Sie auf Ihrer Bike-Tour für alle Situationen gewappnet. Egal, ob Defekt, Platten oder Regenwetter

Ob Querfeldein, mit dem Race-Rad über die Asphaltpiste oder gemütlich über Landwege: Ihre Bike-Tour will gut geplant sein. Mit diesem Equipment nehmen Sie jede Hürde:

1. Rucksack. Ein schlecht geschnittener und verarbeiteter Rucksack wird Ihnen bei stundenlangen Fahrten schnell zur Last – insbesondere für Schulter und Rücken. Sie brauchen einen komfortablen Rucksack, der das Gewicht gut verlagert und Ihrer Ausrüstung genügend Platz gibt. Wichtig ist vor allem eine kluge Anordnung der Fächer, damit Sie alles schnell zur Hand haben. Empfehlenswert: ein Rucksack mit integriertem Trinksystem. In den Rucksack gehören:

2. Karte Eine Karte der Region ist notwendig, damit Sie Ihren Ausflug nicht mit dem Fragen nach dem richtigen Weg verplempern. Vorher geplante Fahrtwege können so schnell wieder genau ins Gedächtnis gerufen werden.

3. Nahrung Genügend Wasser haben Sie ja bereits in Ihrer Trinkblase, etwas zu Essen (etwa Brot oder Energie-Riegel) vervollständigt den nötigen Verpflegungsbedarf. Nicht fehlen sollten außerdem ein bisschen Geld und ein Handy – für Notfälle.

Mit diesen Tools verläuft ihre Tour reibungslos
Mit diesen Tools verläuft ihre Tour reibungslos 12 Bilder

4. Bereifung und Schlauch Ein Reifen mit gutem Grip, wenig Rollwiderstand und geringem Gewicht bringt nicht nur Fahrkomfort. Mit dem Pannenschutz (Durschschlag- und Stichschutz) haben Sie kaum Schäden am Schlauch zu befürchten. Für alle Fälle packen Sie dennoch lieber einen Ersatzschlauch und ein Ersatzventil ein.

5. Pumpen Falls Ihrem Reifen Luft wegbleibt, brauchen Sie eine hochwertig verarbeitete Mini-Pumpe. Sie sollte leicht, gut zu verstauen und leistungsstark sein. Im Optimalfall hat sie ein Manometer, damit sie auch den richtigen Luftdruck (in der Regel 2,0 bis 2,3 Bar für Mountainbikes, 7 bis 8 Bar für Rennräder) in den Schlauch pumpen können.

Sind Sie mit einem Mountainbike unterwegs, brauchen Sie auch eine Dämpferpumpe. Damit passen Sie die Dämpfung des Rads unter anderem an Ihr Gewicht an. Geht es von der Straße querfeldein, ist es sinnvoll, die Dämpfung zu verändern. Sonst wird die Offroad-Fahrt für Arme und Schultern zum Knochenjob. Idealerweise verfügt die Pumpe auch über einen Druckablassknopf.

Top-Workout für Rennrad-Fahrer
Top-Workout für Rennrad-Fahrer 21 Bilder

6. Mini-Tool und Reparaturset Haben Sie einen Platten und keinen Ersatzschlauch zur Hand, können Sie einen Lochschnüffler verwenden. Die kleine Dose zeigt mittels Styroporkügelchen auch kleinste Undichtigkeiten an. So wissen Sie schnell, wo Sie mit Ihrem Flickset den Schlauch verarzten müssen.

Mit den zahlreichen Funktionen eines Mini-Tools können Sie jede Reparatur schnell abwickeln. Von zahlreichen verschiedenen Schraubschlüsseln und -drehern bis hinzu Kettennietern und Kettenfixierhaken ist nahezu alles Notwendige an einem Gerät. Außerdem wichtig: (am besten im Tool integrierte) Reifenheber, mit dem Sie den Fahrradmantel von und auf die Felge heben können.

7. Helm Auch wenn er komisch aussieht, schützt Sie ein Fahrradhelm vor Platzwunden und anderen üblen Verletzungen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass er auch bei langen Fahrten nicht drückt und gut belüftet ist. Tipp: unbedingt Testfahrt machen und probetragen.

8. Erste-Hilfe-Set Mit Verbandspäckchen, Dreieckstuch, Kompressen, Pflastern, kleiner Metallschere, Rettungsdecke und Handschuhen sind Sie für den Ernstfall gerüstet.

9. Unter dem Helm kann ein Buff-Tuch getragen werden: ein nahtloses Schlauchtuch, das unter anderem als Mütze, Gesichtsschutz oder Hals- und Stirntuch verwendet werden kann. Vorteil: Es läuft kein Schweiß mehr durchs Gesicht und es schützt vor Wind.

10. Fahrradhandschuhe Sie verbessern den Griff zum Lenker und fangen Stöße ab – entlasten so die Handgelenke. Bei etwaigen Stürzen schützen Handschuhe außerdem die Hände vor unangenehmen Schürfwunden.

11. Fahrradschloss Das Schloss sollte genügend Spielraum haben, um es an einem festen Gegenstand anzuschließen. Viel wichtiger ist natürlich: Es muss aufbruchsicher sein. Ein Rad-Dieb sollte schon deutlich größere Geschütze auffahren müssen als Kneifzange und Säge.

12. Fahrradlicht Das Licht sollte möglichst hell, breit und kontraststark leuchten. Außerdem darf eine Zulassung nach der Straßenverkehrs-Ordnung nicht fehlen. Sonst könnte es unangenehme Begegnungen mit Ordnungswächtern geben. Erwähnenswert: nach Paragraph 67 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung dürfen nur Rennräder unter 11 Kilogramm lediglich mit batteriebetriebene Leuchten fahren. Schwerere Fahrräder müssen eine feste Lichtmaschine besitzen.

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