Kamera & Co.: Optimal digital fotografieren

Tipps für das beste Foto
Auf der Rückseite sehen Sie die vielen Funktionen der Kamera

Holen Sie mit unseren Tipps das Beste aus Ihrem Fotoapparat heraus

Wer nicht nur knipsen, sondern fotografieren möchte, kommt um eine Spiegelreflexkamera nicht herum. An der Canon EOS 350D zeigen wir, woran Sie eine gute Digitalkamera erkennen.

1) LCD-Anzeige
Sie ist das Informationszentrum der Kamera. Mit ihr kontrollieren Sie Belichtungszeit, Blende, Bildzahl und zahlreiche weitere Einstellungen. Die wichtigsten Werte zeigt die Kamera zusätzlich direkt im Sucher an.

2) Funktionstasten
Hier eröffnet sich die ganze Vielseitigkeit einer Digitalkamera. Oft benötigte Funktionen wie Empfindlichkeitseinstellung, Art der Belichtungsmessung, Weißabgleich oder Serienbildbelichtung haben ihre eigenen Tasten. In Menüs verbergen sich Farb-, Kontrast- und Schärfevorgaben sowie Grundeinstellungen (Menüsprache, Datum und Uhrzeit).

Manche Tasten sind beim Fotografieren aktiv, andere – bei der Canon etwa die blau markierten auf der linken Seite – dienen der Bildwiedergabe auf dem Monitor und den damit zusammenhängenden Funktionen, zum Beispiel dem Löschen von misslungenen Fotos.

3) LCD-Monitor
Erlaubt sofortige Erfolgskontrolle nach dem Abdrücken – Riesenvorteil von Digitalkameras gegenüber konventionellen Fotoapparaten. Ideal mit Ausschnittvergrößerung zur genaueren Schärfenkontrolle, Histogramm für Belichtungskontrolle und Anzeige sämtlicher Aufnahmedaten.

Was ist dran an einer Digitalkamera?
Bei Spiegelreflexkameras fällt sofort der Zoom-Ring auf

4) Zoom-Objektiv
Einer der größten Vorteile von Spiegelreflexkameras ist, neben der Wechseloptik, der griffige, manuelle Zoom-Ring. Er funktioniert schneller und präziser als ein Motor-Zoom, macht kein Geräusch und braucht keinen Strom.

5) Modus-Wahlrad
Damit bestimmen Sie, mit welchen manuellen Einstellmöglichkeiten Sie fotografieren. Oder ob Sie sich ganz auf die Automatik verlassen. Viele Kompaktkameras ohne Wahlrad bieten nur automatische Motivprogramme für Porträt, Bewegung, Landschaft oder dergleichen.

Die meisten von der Automatik gewählten Einstellungen lassen sich dabei nicht durch den Fotografen ändern. Wer selbst eingreifen will, um Zeit, Blende, Autofokus-Funktion, Empfindlichkeit, Weißabgleich, Schärfe und Kontrast eigenen Vorstellungen anzupassen, braucht eine hochwertige Kompakte oder eine Spiegelreflex.

6) Blitz und System-Blitzanschluss
Ein integrierter Mini-Blitz versteckt sich im Prismengehäuse der EOS 350D und springt bei Bedarf heraus. Seine Leistung reicht für kurze Distanzen. Nützlich ist er nicht nur bei Dunkelheit, sondern auch für Schattenaufhellung bei Gegenlicht-Aufnahmen und Porträts.

Bessere Digitalkameras sind mit einem Anschluss für leistungsstärkere externe Blitzgeräte ausgestattet. Der Blitz passt seine Ausleuchtung automatisch dem Bildwinkel der Kamera an, berücksichtigt Belichtungs-Messergebnisse des Kamera-Systems und Entfernungsinfos des Objektivs.

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