Ausstieg auf Zeit: Dokumente für den Auslandsaufenthalt

Australien's Metropole Sydney
Mal ganz woanders anfangen

Packt Sie etwa von Zeit zu Zeit die Lust, ins Land Ihrer Träume zu ziehen? Welche Formalitäten für den längeren Aufenthalt im Ausland nötig sind

Amtlicher Abschied: Was hier, was dort erledigen? Das Formalitäten-Know-how in Kurzform.

Polizeilich abmelden?: Nur dann, wenn Sie Ihren ständigen Wohnsitz ins Ausland verlegen wollen.

Finanzamt: Wenn Deutschland Ihr Hauptwohnsitz bleibt, ändert sich bezüglich der Steuerpflicht nichts. Leben Sie mehr als 183 Tage pro Jahr im Gastland, werden Sie dort (nicht in Deutschland) für Ihre Einkünfte aus Deutschland veranlagt.

Krankenversicherung: Sollten Sie unbedingt in Deutschland abschließen.

Rentenzahlungen: Überweisungen ins Ausland sind in der Regel kein Problem. Ausnahmen nennen Behörden.

Bankverbindung: Ganz egal, wo: Eröffnen Sie in Ihrem Gastland unverzüglich ein Girokonto.

Hausrat: Mitnehmen lohnt nur bei geringer Entfernung (also etwa Frankreich, Italien). Sonst sollten Sie sich lieber etwas Neues kaufen.

Auto: Einführen und Ummelden lohnt sich nur in Frankreich (keine Kfz-Steuer, Versicherung günstig), in Spanien (Steuern/Versicherung gering) und in Irland (wenn Sie einen Linkslenker im Linksverkehr fahren wollen).

Welche Dokumente Sie wo benötigen

Personalausweis: In Europa okay, sollte bei Einreise noch mindestens drei Monate gültig sein.

Reisepass: Pflicht in den USA und in Kanada. Bei der Einreise muss er noch mindestens sechs Monate gültig sein. In den USA ID-Card bei der lokalen Führerscheinstelle holen.

Führungszeugnis: Bei Antrag auf Arbeitserlaubnis für die USA/Kanada beim Einwohnermeldeamt besorgen.

Führerschein :
Innerhalb der EU ist der Euro-Führerschein zu empfehlen, in den USA und in Kanada machen Sie vor Ort einen neuen.

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