Leistungssteigerung: Doping am Arbeitsplatz

Doping am Arbeitsplatz - viele Arbeitnehmer greifen zu Psychopharmaka und Co.
Doping am Arbeitsplatz - viele Arbeitnehmer greifen zu Psychopharmaka und Co.

Millionen Deutsche nehmen Medikamente zur Steigerung ihrer Leistung im Job

Zwei Millionen Erwerbstätige haben einer DAK-Studie zufolge schon einmal Psychopharmaka oder ähnliche Medikamente genommen, um ihrer Leistung am Arbeitsplatz nachzuhelfen. Knapp die Hälfte davon greifen sogar regelmäßig zu leistungssteigernden Mitteln. Dazu zählen zum Beispiel Amphetamine, Antidepressiva, Betablocker oder Medikamente gegen Alzheimer und Demenz.

Dabei "dopen" Männer ganz anders als Frauen. Während Frauen eher Mittel gegen depressive Verstimmung nähmen, gaben die befragten Männer an, Medikamente gegen Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Gedächtnisschwund genommen zu haben, behauptet die Studie. Generell nehmen Frauen häufiger und regelmäßiger Medikamente ein als Männer. Dabei liegt der Anteil der Männer, die eigenmächtig und ohne medizinische Notwendigkeit Medikamente nehmen, laut der Studie bei 32 Prozent. Drei Viertel aller Befragten gaben jedoch an, die Arzneimittel nur auf Verordnung ihres Arztes zu nehmen.

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