Chirurgische Eingriffe: Dringende Operationen

OP: Lassen Sie nicht zu viel Zeit vergehen
Rechtzeitig operieren heißt, es nicht zum Äußersten kommen zu lassen

Lesen Sie, wann es höchste Zeit für Sie wird, sich einem chirurgischen Eingriffs zu unterziehen

Weisheitszahn: "Er muss raus, wenn er durchs Zahnfleisch bricht, sich dem Nachbarzahn nähert", so Professor Bodo Hoffmeister, Kieferchirurg an der Freien Uni Berlin.
Eingriff: Der Zahn wird unter lokaler Betäubung gezogen. Besser: Vollnarkose. Kassen zahlen die jedoch nur, wenn Ihnen ein Arzt psychische Belastung bestätigt.

Muttermal: "Ein Mal sollte bei Verfärbungen oder Wachstum weg, weil es sich um Hautkrebs handeln könnte", sagt Professor Matthias Goebeler, Dermatologe an der Universität Mannheim.
Eingriff: Es wird mit lokaler Betäubung entfernt. Nie lasern lassen, sonst kann nicht geprüft werden, ob es tatsächlich Krebs ist!

Blinddarm: "Sie müssen unter das Messer, wenn das untere Ende des Blinddarms, der Wurmfortsatz, entzündet ist", erklärt Dr. Hermann Kolb, Chirurg am Marienhospital in Stuttgart.
Eingriff: Am angenehmsten ist ein laparoskopischer Eingriff – das sind drei kleine Einschnitte, die kaum sichtbare Narben hinterlassen.

Mandeln: "Bei drei bis fünf starken Entzündungen im Jahr, die mit Antibiotika behandelt werden müssen, sollten Sie sich von den Mandeln trennen", rät Dr. Eike Graßhof, HNO-Arzt an der medizinischen Hochschule Hannover.
Eingriff: Die Mandeln werden mit einer Schlinge abgeschnürt und dann entfernt. Wichtig: Sie haben Anspruch auf eine Vollnarkose. Eis unterstützt den Heilungsprozess. Jetzt heißt es schweigen und genießen – denn sie haben das Problem endgültig vom Hals.

In unserem Health-Dossier erfahren Sie noch mehr über Krankheiten. Was sonst noch alles mit Ihren Zähnen passieren kann, lesen Sie hier. Lesen Sie alles zum Thema Ärztepfusch

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