Fruchtbarkeit: Flotte Spermien mit Khat

Scharfes Sperma
Seit der Kerl Khat kaute, war sein Sperma verdammt scharf

Probleme mit der Fruchtbarkeit? Der Schlüssel zur Erfüllung des Kinderwunsches könnte eine Pflanze namens Kath sein, die in Afrika gerne als Droge verwendet wird

Wer Probleme mit dem Kinderkriegen hat, kann sich vielleicht bald doch auf Nachkommen freuen. Eine afrikanische Pflanze macht Sperma fruchtbarer. Das haben Forscher des King´s Colleges in London herausgefunden. Substanzen aus der Blättern und Zweigspitzen des Kathstrauches machen Sperma schneller fruchtbar und halten es länger aktiv.

In afrikanischen Kreisen ist Kath als Stimulans beliebt. Wenn es gekaut wird, setzt es Cathinon frei, dessen Abbauprodukte eine ähnliche Struktur haben wir Ampehtamine und Adrenalin.

Die Forscher haben bei Versuchen von Cathinon mit Mäusesperma entdeckt, dass es die Entwicklung deren Sperma beschleunigt und die Fruchtbarkeit durch diese Substanz länger anhält. Bei ersten Versuchen mit Menschen-Sperma hat sich die Wirkung bestätigt.

Einziges Problem bei Khat: Regelmäßige Anwendung führt häufig zu Schleimhautentzündungen in Mund, Speiseröhre und Magen, zu Blähungen und Verstopfung. Beim Menschen ist zwar keine körperliche Abhängigkeit von Khat bekannt, wohl aber eine psychische.

Chronische Khatanwender vernachlässigen dabei oft ihre Ernährung und Hygiene. Da das nicht sehr hilfreich dabei ist, die flott gemachten Spermien in Umlauf zu bringen, müssen Ersatzsubstanzen her. Lynn Fraser vom King´s College sagt dazu, dass es einfach sein sollte, Produkte aus Cathinon zu gewinnen, die keine unerwünschten Nebeneffekte haben.

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