Karriere: Eigene Ziele beeinflussen Büroklima

Für ein gutes Büroklima ist vor allem Teamwork gefragt
Wer sich nur mit den Kollegen misst, schadet dem Büroklima – also lieber im Team zusammen arbeiten

Wer nicht nur seine persönlichen Ziele im Auge hat, schafft eine bessere Arbeitsatmosphäre im Büro

Das Arbeitsklima in einer Firma hängt wesentlich von der Art der beruflichen Ziele ab, die die Mitarbeiter verfolgen, so eine niederländisch-französische Studie.

Die Studienleiter klassifizierten zwei Arche-Typen: Einen, der vor allem die Belange der Firma optimieren möchte, und deshalb offen, hilfsbereit und kommunikativ ist. Und einen anderen, der in erster Linie die eigene Position verbessern will und daher das Kräftemessen mit den Kollegen sucht. Letztere legen ein eher stures, verschlossenes Verhalten an den Tag.

Persönliche Ziele werden in der Studie als "Meister-Ziele" bezeichnet. Hierbei will man seine eigene Bestmarke verbessern, beispielsweise einen besseren Umsatz erzielen als die Jahre zuvor. "Performanz-Ziele" hingegen verfolge, wer besser werden will als andere.

"Menschen mit 'Perfomanz-Zielen' sind hinterlistiger und teilen selten Informationen mit ihren Kollegen", so Studienautorin Marijn Poortvliet von der Universitäit von Tilburg (Niederlande). Sie würden sich auch nicht in ihre Pläne reinreden lassen und daher stur ihre Ziele verfolgen.

Poortvliet und ihre französische Kollegin Céline Damon von der Université de Clermont-Ferrand betonen, dass auch Performanz-Ziele wichtig für den Erfolg einer Firma sind. Damit das Mitarbeiter-Klima jedoch nicht leidet und ein konstruktives Arbeiten möglich ist, sollte man versuchen, die beiden Zielarten auszubalancieren.

Jeder Zweite hält sich für unterbezahlt – so das Ergebnis unserer Video-Umfrage

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