Minus 44 Kilo: Ein Erfolgstyp mit Ausdauer

Michael hat 44 Kilo abgenommen: vorher wog er 140 kg, nachher 96 kg
Michael (39 Jahre; 1,86 m) hat abgenommen: vorher wog er 140 kg, nachher 96 kg

Früher war er ein Faulenzer, dann packte Micheal das Bewegungsvirus. Jetzt hat er sein Traumgewicht erreicht, startet sogar beim Triathlon. So schaltete er vom Müßiggang hoch

Sie haben sich über Jahre hinweg stolze 140 Kilo angefuttert. Wie kam es so weit?  
Ich habe schon immer gern und viel gefuttert. Bedingt durch den Job und auf Grund meiner Angewohnheiten habe ich unterwegs jedoch stets das Falsche gegessen und getrunken.

Dann starteten Sie von 0 auf 100 durch, setzten sich Ironman-Events als Ziel. Hat’s da auch Rückschläge gegeben?  
Nein, das war bei mir eine einzige Erfolgsstory — aber ich habe auch alles drastisch geändert: Ernährung, Lebensstil und auch den Sport. Ich habe mehr Gemüse und Obst gegessen, Cola und Bier weggelassen und mich im Alltag viel mehr bewegt. Ich habe mit der richtigen Herzfrequenz trainiert und kann mittlerweile auch die Ernährung richtig an das Training anpassen. Innerhalb von 7 Monaten habe ich 40 Kilo verloren.

Wie sind Sie zum Triathlon gekommen und woher kommt Ihr großer Ehrgeiz?  
Angefangen habe ich mit holprigem Laufen, dann kam der Hindernislauf und dann der erste Halbmarathon. Durch Zufall habe ich in einem Geschäft ein Rennrad gesehen und mich draufgesetzt. Von Anfang an war dieses Gefühl super! Danach hat mir meine Frau zum Weihnachtsfest ein Personal Training geschenkt. Der Coach da ist mal Rennfahrer gewesen. Er hat mich dazu motiviert, mehr aus mir rauszuholen.

Wie schaffen Sie es, neben dem Beruf und Ihrer Familie noch
genug zu trainieren?

Laufen gehe ich meist abends, wenn meine Kinder schon schlafen. Rad fahre ich morgens, wenn sie noch nicht wach sind. Und zum Schwimmen gehen wir alle zusammen. Dann paddelt die Familie gern im Boot nebenher, feuert mich an.

Was motiviert Sie zu so viel Training?
Als ich das erste Mal beim Halbmarathon die Ziellinie überquert habe und mich fremde Leute angefeuert und bejubelt haben, hat es mich gepackt. Das ist wirklich ein ganz tolles Gefühl — und davon wollte ich mehr haben.

Was hat sich für Sie — abgesehen von der Leistungsfähigkeit als Sportler — sonst noch alles geändert?
Ich habe in dieser Zeit festgestellt, wie wertvoll und wichtig es ist, selbst zu kochen. Rein zeitlich kostet es nicht mehr Aufwand, aber der Nutzen, den man davon hat, ist enorm. Ich kann jetzt selbst bestimmen, welche Nährstoffe ich zu mir nehme, und mir geht es dadurch auch viel besser. Wenn ich nun andere Leute sehe, die sich so ernähren, wie auch ich es früher getan habe, dann wird mir jedes Mal ganz klar vor Augen geführt, was ich damals alles falsch gemacht habe.

Seite 1 von 1

Sponsored SectionAnzeige