Covermodel-Alltag: Ein Tag im Leben von Matthias

Was macht ein Cover-Model eigentlich den ganzen Tag?
Covermodel Matthias Plucinski nimmt nur Model-Jobs an, auf die er wirklich Lust hat

Was macht ein Cover-Model eigentlich den ganzen Tag? Wir haben Matthias einen Tag lang begleitet

Unser Titelheld: Matthias Plucinski

Alter: 24 Jahre  
Größe: 1,87 m     
Gewicht: 78 kg  
Ort: Frankfurt/M.

In der Model-Branche ist Matthias ein Exot: Abseits von Shootings und Castings arbeitet er im Hauptberuf als Projektmanager. Schon während der Schulzeit modelte er nebenbei. Seitdem hat Matthias für zig große Modelabels vor der Kamera gestanden. Sein Motto: Er nimmt nur Model-Jobs an, auf die er wirklich Lust hat – wie das Men’s-Health-Cover-Shooting!

5:30 Was? Der Wecker? So früh? Puh! Aber heute muss das mal sein, denn es warten gleich 2 Jobs auf mich: morgens Projektmanager, nachmittags Model.

5.45 Als schnelles Energiefrühstück gibt es einen großen Becher Naturjogurt, dazu einen Milchkaffee. Gestern Abend war ich noch im Fitness-Studio, meine Muskeln stehen immer noch leicht unter Spannung. Das fühlt sich echt gut an, ich bin bereit für den Tag.   

6:15 Und auf geht’s zur Arbeit! Für meinen Job als Projektmanager mache ich mich per S-Bahn auf den Weg von Frankfurt nach Mainz. Heute muss ich für einen großen Kunden Logistikstrategien entwickeln.

6:40 In der Bahn checke ich E-Mails auf dem Handy. Nichts Neues. Gut, so bleibt Zeit für ein Nickerchen.

7:15 Das Treppenhaus des Bürogebäudes, in dem ich arbeite, eignet sich optimal für eine kurze, knackige Sprint-Einheit. Ich lasse den Fahrstuhl einfach links liegen und renne stattdessen mit Vollgas nach oben.

12:00 Mittagspause. Weil ich mich nachher beim Shooting nicht mit einem Völlegefühl herumplagen möchte, begnüge ich mich mit einem kleinen Salat.

14:30 Heute mache ich im Büro ausnahmsweise ein bisschen früher Schluss – schon in einer Stunde muss ich für einen Modekatalog vor der Kamera stehen.

14:45 Zum Glück ist die Shooting-Location nur ein paar S-Bahn-Stationen entfernt. Auf dem Weg dorthin versuche ich, ein bisschen zur Ruhe zu kommen. Also: Kopfhörer auf, chillige House-Sounds genießen.

15:30 Ich komme am Set an. Ist schon mächtig was los. Sofort stürzt sich die Stylistin auf mich. Obwohl ich normalerweise nicht so der Typ dafür bin, macht es mir bei Shootings Spaß, im Mittelpunkt zu stehen.

17:30 Verdammt, ich bin richtig müde! Ich merke, dass ich jetzt schon 12 Stunden auf den Beinen bin. Aber der Fotograf pusht mich weiter von Motiv zu Motiv. Er gibt alles und verlangt das auch von mir.

18:30 So, ein letztes Mal lächeln und in Position gehen. Klick. Das war’s, die letzte Aufnahme ist im Kasten. Der Fotograf ist zufrieden. Ich bin’s auch.

19:30 Im Zug zurück checke ich wieder E-Mails. Eine dringende Nachricht: Ein wichtiger Termin morgen ist von 14 auf 8 Uhr vorverlegt worden. Auch das noch!

20:15 Um den Kopf frei zu bekommen, gehe ich noch für eine halbe Stunde ins Fitness-Studio. Auspowern auf dem Spinning-Bike. Mann, das tut so richtig gut!

21:00 Nach dem harten Arbeitstag belohne ich mich in meinem Lieblingsimbiss um die Ecke mit einem knusprigen Grillhähnchen. Das habe ich mir verdient.

22:30 Sitze mit der Gitarre auf meinem Bett. Aber ich schaffe nicht einen Song, bin zu kaputt. Gute Nacht!

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