Prostata-Schutz: Je mehr Sex, desto gesünder

Geht´s noch höher?
Sie taten alles, damit seine Prostata krebsfrei blieb

Häufige Ejakulation „spült“ den Krebs aus der Prostata. Ältere Untersuchungen werden damit widerlegt, die viel Sex mit hohem Krebsrisiko in Verbindung bringen

Viel Sex verursacht Krebs? Alles Quatsch, sagen Wissenschaftler. Sie behaupten statt dessen, dass häufige Ejakulation genau das Gegenteil bewirkt: Sie schützt vor Krebs. Ihre Begründung: Die Vermutung, dass große sexuelle Aktivität eine Rolle bei der Krebsentstehung spielt, basiert auf der Tatsache, dass sexuelle Aktivität normal und das Risiko für Prostatakrebs generell hoch sei.

Michael Leitzmann vom National Cancer Intsitute in den USA untersuchte den Zusammenhang zwischen Ejakulationshäufigkeit (inklusive Masturbation) und Prostatakrebs-Risiko, indem er zwischen 1992 und 2000 fast 30000 Männer mehrfach befragte.

Dabei fand er heraus, dass die Krebsgefahr um so geringer ist, je häufiger der Mann kommt. Das liegt wahrscheinlich am Ausschwemmen von chemischen Krebserregern, die sich in der Prostataflüssigkeit ansammeln, so der Forscher.

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