Mentales Fasten: Energiekur für die Gedanken

Mentales Fasten tut Körper und Geist gut
Mentales Fasten tut Körper und Geist gut

Die Fastenzeit ist um. Eine gute Gelegenheit, nach dem Körper nun den Kopf von schlechten Gewohnheiten zu befreien

Für viele geht zu Ostern die Fastenzeit vorbei. Mancher hat auf alle Genussmittel verzichtet, andere auf Fleisch oder Süßigkeiten. Ziel war meist, den Körper zu reinigen, die Spuren des Winters zu beseitigen und zu mehr Energie und Frische zu gelangen. So weit, so gut. "Doch wer reinigt bewusst seinen Geist von trüben Gedanken, Zweifeln oder schlechten Erwartungen?", fragt Psychologin Ilona Bürgel, Expertin für körperliches und geistiges Wohlbefinden, "Der Körper allein kann nicht viel ausrichten, er folgt nur dem, was wir denken und fühlen."

Tipp der Autorin (Yes, I can! Erfolgreich schlank in 365 Schritten, systemed Verlag): Lassen Sie der körperlichen Fastenzeit eine geistige folgen, am besten 30 Tage lang. 8 Vorschläge, wie Sie in den nächsten 30 Tagen Ihren Geist auf Optimismus und positive Energie programmieren:

  1. Notieren Sie jeden Abend einen Erfolg im Kalender.
  2. Legen Sie sich ein Sparschwein zu, in das Sie bei jedem negativen Gedanken ein 50 Cent Stück werfen.
  3. Üben Sie, sich über nichts zu beschweren.
  4. Beenden Sie jeden Tag mit der Erinnerung an drei Dinge, für die Sie dankbar sind.
  5. Verzeihen Sie – zumindest in Gedanken – aufrichtig jeden Tag einem Menschen, mit dem Sie im Konflikt stehen.
  6. Tun Sie etwas, was Sie tun würden, wenn Sie ganz sicher wären, dass es gelingt.
  7. Beschließen Sie, sich 30 Tage lang möglichst nicht zu ärgern und stattdessen zu lachen.
  8. Wählen Sie einen ganz persönlichen positiven Kraftsatz (zum Beispiel: "Ich stecke voller Energie und erreiche gut gelaunt meine Ziele") Sprechen Sie Ihr selbst formuliertes "Mantra" jeden Tag mindestens morgens, mittags und abends einmal laut aus.

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