Angst-Entschärfung: Besiegen Sie Ihre Versagensängste

Machen Sie sich nicht zum Verlierer, weil sie einen Fehler gemacht haben
Machen Sie sich nicht zum Verlierer, weil sie einen Fehler gemacht haben

Fehler macht jeder mal, also hören Sie auf zu verzweifeln und schauen Sie der Angst ins Gesicht – hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Versagensängste besiegen

Jeder macht Fehler. Das mag ein schlichter und vielleicht abgedroschener Satz sein. Dennoch sollten Sie ihn sich merken. In den meisten Fällen werden Sie feststellen, dass Sie sich von diesen Aufgaben bedroht fühlen, weil Sie gerade diese besonders gut machen wollen. Sie wollen, dass sie Ihnen gelingen. Sie selbst machen daran die Beurteilung Ihrer Person fest.

Es muss keine Rolle spielen, ob Sie die gefürchtete Situation schon mal erlebt haben und dadurch geprägt sind – nicht nur gebrannte Kinder scheuen das Feuer. Es ist durchaus möglich und normal, vor gänzlich neuen Aufgaben zurückzuschrecken. Notieren Sie in einem Angst-Tagebuch die übelsten Vorstellungen, um diese leichter visualisieren zu können.

Sie sind noch lange kein Versager, wenn Sie mal etwas falsch gemacht haben. „Einen Fehler zu machen bedeutet nicht gleich komplett zu versagen“, sagt Morschitzky. „Es ist wichtig, diesen Zusammenhang im Kopf zu entkoppeln.

Menschen, die sich vor dem Versagen fürchten, neigen dazu, immer alles hundertprozentig richtig machen zu wollen. Aber das kann niemand, und so sind sie zum Scheitern verurteilt. So gesehen ist die Versagensangst eine sich selbst erfüllende Prophezeiung.

Der Mensch befindet sich in einem Teufelskreis: Da er Angst hat zu versagen, möchte er alles perfekt machen, und weil das nicht funktioniert, scheitert er und fühlt sich dann darin bestätigt, ein Versager zu sein.“

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