Wecker 2.0: Wecken ohne Schrecken

Der Schlafphasenwecker aXbo
Über einen Sensor im Armband misst der Schlafphasenwecker aXbo die Bewegungen während des Schlafs

Der Schlafphasenwecker aXbo errechnet den optimalen Weckzeitpunkt. Erfahrungsbericht der Redaktion

Mit dem linken Bein aufstehen, einen schlechten Start in den Tag erwischen – nicht nur die Länge des Schlafs entscheidet, wie erholt der Mensch sich fühlt, sondern vor allem, wie und wann er aufsteht.

Um diese Erkenntnis zu Geld zu machen, haben die Wiener Boris Eis und Axel Ferro einen Wecker entwickelt, der Schläfer zum richtigen Zeitpunkt aus ihren Träumen holen soll – und zwar erholt und ausgeschlafen. Dafür engagierten Sie einen Schlaf-Wissenschaftler, mit dem sie den so genannten Schlafphasenwecker aXbo bauten.

Das Prinzip ist denkbar einfach: Der Schläfer trägt ein Armband aus Frottee wie einst Björn Borg zum Schweißabwischen, in dem allerdings hier ein Sensor jede Bewegung des Schläfers registriert und per Funk an die Mutterstation, den eigentlichen Wecker, sendet.

Da der Mensch abwechselnd in Leicht- und Tiefschlafphasen schläft, weckt der Wecker den Schläfer immer in der Leichtschlafphase VOR der eingestellten Weckuhrzeit – laut Herstellerangaben maximal eine halbe Stunde davor. Denn der Chip merkt sich über die Nacht hinweg die Bewegungsrate und damit, wann sich ein Schläfer nun gerade in einer Tief- oder Leichtschlafphase befindet.

Falls es dem Wecker allerdings nicht gelingen sollte, eine Leichtschlafphase zu ermitteln, geht er einfach spätestens an der eingestellten Weckzeit los – so dass der "aXbo-Nutzer" auf keinen Fall verschläft.

Die Schlafphasen des Menschen

In einigen Schlafphasen fällt das Aufwachen leichter als in anderen. Der Wecker aXbo erkennt die Phasen über einen Sensor und errechnet den optimalen Weckzeitpunkt

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