Indirekte Wege zum Erfolg: Erfolgsstrategien im Job

Mann Leiter Karriere
Steigen Sie auf der Karriereleiter schnell nach oben

Manchmal ist der direkte Weg der falsche. Wie Sie Ihr Karriereziel erreichen, ohne das Naheliegende zu tun

Einen neuen Job, aber ohne Bewerbung
Sie wollen einen neuen Arbeitsplatz, aber nicht 100 Bewerbungen verschicken? „A und O bei der Jobsuche sind Kontakte“, sagt Karrierecoach Svenja Hofert aus Hamburg („Bewerben ohne Bewerbung“, Eichborn, um 17 Euro). Lassen Sie also alte Bekanntschaften aufleben. Investieren, lautet die Devise: Wenn Sie anderen öfter mal einen Gefallen tun, wird man sich gewiss an Sie erinnern. Oder nutzen Sie das Schneeballprinzip: Kurzvita an Firmen und Bekannte verschicken mit der Bitte, nach einer passenden Stelle zu sehen oder die E-Mail weiterzuleiten.

Mehr Geld, aber ohne ein Gehaltsgespräch

Sie wollen mehr Kohle, aber nicht beim Boss vorstellig werden? Lassen Sie einfach mal die Einladung einer anderen Firma auf Ihrem Tisch liegen – ob die echt ist, spielt keine Rolle. Vielleicht denkt Ihr Chef dann mal darüber nach, mehr Geld für Sie auszugeben. „Deuten Sie ihm gegenüber an, dass Unternehmen verlassen zu wollen“, sagt Hofert. Oder Sie machen indirekt Druck: Erzählen Sie redseligen Kollegen von Ihrem Vorhaben. Auch die Bitte um ein Zwischenzeugnis wirkt.

Die Kündigung, aber ohne zu kündigen

Sie wollen raus aus Ihrem Job und eine Abfindung kassieren? „Dann zeigen Sie bei Tätigkeiten, die Ihre Kompetenz eigentlich überschreiten, überdurchschnittliche Leistungen“, empfiehlt Expertin Hofert. Der Vorgesetzte wird Sie so als Konkurrenten wahrnehmen, den er auf Dauer nicht dulden kann. Ist Ihr Ziel – das Abfindungsangebot – erreicht, greifen Sie schnell zu: Die Bereitschaft der Personalabteilung, Geld zu zahlen, ist zu Beginn höher, weil auch dort nur der Erfolg zählt: Ihr Weggang. Ihr Aus durch Faulheit oder unkollegiales Verhalten zu provozieren, ist riskant. Finanziell gehen Sie bei so einem Rauswurf leer aus.

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