Erkältung

Fünf Strategien gegen die Viren

Ursachen
Zu einer typischen Erkältung (grippaler Infekt) gehören Schnupfen, Kopfschmerzen, Hustenreiz und Abgeschlagenheit. Bis zum fünften Tag verstärken sich die Beschwerden meist, vom achten Tag an gehen sie wieder zurück. Ausgelöst wird die Erkältung durch Viren, die beispielsweise durch Händeschütteln übertragen werden. Tröpfcheninfektionen (also die Übertragung durch Niesen oder Husten) sind relativ selten. Kalte Füße oder nasse Haare schwächen das Immunsystem – die Viren haben es leichter.

Vorbeugung
• Echinacin stärkt das Immunsystem.
Tropfen und Tabletten, die Echinacin (Sonnenhut) enthalten, stärken das Immunsystem und wirken sogar leicht antiviral. Beim ersten Anflug einer Erkältung einnehmen.
• Trockene Luft macht anfällig.
Die Nasenschleimhaut besteht zu beinahe 97 Prozent aus Wasser. Beträgt die Luftfeuchtigkeit weniger als 30 bis 50 Prozent, wird die Schleimhaut geschädigt und verliert in der Folge ihre Schutzwirkung gegen Bazillen.

Selbsthilfe
• Oberstes Gebot: Ruhe.
Wer sich ausruht, kann die ganze Energie in den Erholungsprozeß stecken und vermeidet Komplikationen wie eine Bronchitis und Rückfälle bei einer nicht auskurierten Erkältung. Ein kurzer Spaziergang zwischendurch (warm eingepackt) regt den Kreislauf an und unterstützt die Abwehrkräfte: Die Antikörper werden besser im ganzen Körper verteilt.
Vitamin C und Zink verkürzen die Leidenszeit.
Vitamin C lindert die Erkältungssymptome und kann zudem die Dauer der Erkrankung halbieren. Gute Quellen sind Orangen-, Grapefruit- und Preiselbeersaft. Einen ähnlichen Effekt haben Zinkpräparate aus der Apotheke. (Doch Vorsicht: in hohen Dosen ist Zink giftig!)
• Hühnersuppe vertreibt die Erreger.
Es ist wissenschaftlich bewiesen: Die Suppe sorgt dafür, daß die Schwellung der Nasenschleimhäute zurückgeht. Der Schleim kann abfließen und mit ihm auch die Krankheitserreger. Warum, weiß keiner so genau.

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