Handgriffe der Lust: So gelingt die erotische Massage

So gelingt die erotische Massage
Eine gute Sex-Massage kann das Liebesleben ordentlich aufheizen

Die erotische Massage gehört zu den Vorspiel-Lieblingen vieler Frauen. Mit welchen Techniken Sie die Liebste in Ekstase bringen und welche Sie sich von ihr gerne mal wünschen dürfen

Wie gelingt die erotische Massage?

Einfach Öl drauf und loskneten? So einfach ist das mit der Sex-Massage nun leider doch nicht. Sie müssen schon wissen, wo und wie Sie anfassen müssen, um bei ihre die richtigen Gefühle zu aktivieren. Eine entspannende Nackenmassage kriegt jeder halbwegs hin – die erotische Partnermassage ist jedoch große Kunst und muss gelernt sein! Wir verraten, worauf es bei sexy Knetspielen ankommt.

Das Vorspiel der Sex-Massage

Damit die perfekte Erotik-Massage gelingt, müssen Sie ein paar Dinge beachten © gpointstudio / Shutterstock.com
  
Bevor Sie loslegen können, müssen Sie sich über ein paar grundlegende Dinge Gedanken machen. Keine Sorge! Das müssen Sie ledeglich vor der ersten Massage tun. Beim nächsten Mal, können Sie schneller loslegen. Wichtig vor der ersten Massage sind:

    Die Atmosphäre muss stimmen
    Damit Ihre Liebste und Sie selbst sich bei der Massage so richtig fallenlassen können, sollten Sie für das richtige Ambiente sorgen. Idealerweise ist es ruhig im Zimmer (Baulärm sorgt selten für erotische Gefühle, Vogelgezwitscher hingegen schon). Tauchen Sie den Raum in ein angenehmes Licht, legen Sie Decken aus und halten Sie Handtücher parat. Eine gemeinsames Bad vor der Massage kann außerdem sehr entspannend wirken.

    Der richtige Schmierstoff
    Mit dem Duft des Massageöls kann die Erotik stehen und fallen. Im Idealfall lassen Sie die Partnerin den Duft des Öls auswählen. Sie können auch eine Massagekerze verwenden. Werden diese angezündet, entwickeln sie kein heißes und härtendes Wachs, sondern warmes, duftendes Öl.

      So beginnen Sie die erotische Massage

      Anheizen
      Wenn Sie Öl aus der Flasche verwenden, sollten Sie es zunächst zwischen Ihren Handflächen verreiben und so anwenden, damit die Liebste sich nich erschreckt.

      Antasten
      Tasten Sie sich an die Druck-Intensität heran. Je nach massiertem Körperteil sollten Sie den Druck variieren. Fragen Sie die Liebste, welcher Druck für sie angenehm ist. Auch wenn es Sie womöglich antörnt, wenn Sie ihr Schreie entlocken – heiß macht sie das nicht.

      Antörnen
      Beginnen Sie nicht gleich am Po, starten Sie lieber an den typischen verspannten Stellen, wie dem Nacken und machen Sie die Liebste so locker. Erst dann können Sie sich langsam zu anderen Regionen vortasten. Es gilt immer: Lassen Sie sich Zeit!

      Anregen
      Körperkontakt ist die Grundlage jeder Massage. Sie löst wohlige Schauer auf beiden Seiten aus. Damit die heißen Gefühle nicht abreißen, sollten Sie darauf achten, die den Kontakt zu verlieren. Wenn Sie zur nächsten Seite wechseln, nehmen Sie nie beide Hände von der Haut der Massierten, so halten Sie den Kontakt die gesamte Zeit über aufrecht.

      Kennen Sie die Hotspots Ihrer Liebsten?

      Es ist von Vorteil, wenn Sie bei der Massage genau wissen, wo Ihre Frau besonders empfindlich reagiert und was sie so richtig scharf macht. Natürlich hat jede Dame ihre eigenen Vorlieben, aber bei ein paar Hotspots lieben sie alle. Wir haben sie mal für Sie zusammengestellt:

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      Massage von Kopf bis Fuß

      Die Partnermassage ist klassischerweise eine Ganzkörpermassage, von Kopf bis Fuß. Natürlich können Sie auch mal nur Ihre liebsten Regionen in den Mittelpunkt stellen.

      Der Kopf
      Hier sollten Sie sehr behutsam vorgehen. Die Kopf-und Gesichtsmassage wirkt für viele Menschen sehr intim und eignet sich deswegen sehr gut, als Teil der erotischen Partnermassage. Massieren Sie mit gespreizten Fingern die Kopfhaut. Lassen Sie den Partner bestimmen, wie fest Sie vorgehen dürfen. Streichen Sie dem Partner nun vorsichtig über die Stirn und die Schläfen. Die Ohren sind durchsetzt von einer Menge Nerven. Massieren Sie die Muscheln mit leichtem Druck von Daumen und Zeigefinger. Wenn Sie in der leichten Vertiefung hinters Ohr drücken, lassen sich Kopfschmerzen mindern. Natürlich können Sie auch an den Ohren knabbern oder schöne Dinge hinein flüstern.

      Nacken und Rücken
      Diese Massage kann beim Partner wohlige Schauer auslösen. Massieren Sie den Nacken und Rücken mit beiden Händen. Ertasten Sie mit den Fingern Verspannungen und lockern Sie diese. Gleiten Sie sanft mit den Fingern die Rinnen entlang der Wirbelsäule bis zum Steißbein hinab. Wirbel für Wirbel wandern Sie dann wieder hinauf zum Nacken. Variieren Sie Druck und Bewegungen. Fahren Sie zum Beispiel mal mit gespreizten Fingern oder mit den Fingerknöcheln den Rücken entlang oder massieren Sie in sanften Wellenbewegungen. Legen Sie auch mal Ihren Körper sanft auf den Partner, um eine möglichst große Kontaktfläche herzustellen.

      Die Hände
      Auch wenn Sie nicht auf den ersten Blick erotisch wirkt, so wirkt die Handmassage doch sehr entspannend und bereitet deswegen auf die späteren Spielarten vor. Streichen Sie die Hände zunächst aus. Dazu umschließen Sie die zu massierende Hand seitlich mit beiden Händen und gleiten Sie nach unten ab. Das gleiche tun Sie anschließend mit jedem einzelnen Finger. Die Innenfläche und der Ballen massieren Sie mit kreisenden Bewegungen oder mit einer leichten Druckmassage.

      11. Dezember – Fußmassage

      Oberschenkel und Po
      Wie am Rücken, dürfen Sie auch am Po gerne etwas kräftiger zupacken. Ein Wechselspiel von sanftem Streicheln und festem Kneten gefällt den meisten Frauen. Auch Küsse oder Berührungen mit anderen Körperteilen dürfen Sie einbauen. Vom Po aus können Sie auch vorsichtig den Damm ertasten und ihn mit leichtem Druck bearbeiten – sofern der Partner das mag. Vom Po aus gleiten Sie über die Oberschenkenmuskulatur und die empfindlichen Oberschenkelinnseiten hinab zur Wade.

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      Die Füße
      Von den Waden gleiten Sie nun sanft zu den Füßen. Den Lustgewinn sollten Sie hier nicht unterschätzen, denn mittels der Fußreflexzonen können Sie fast jede Körperregion stimulieren. In den Füßensohlen enden eine Menge Nerven – kein Wunder, dass man hier so kitzelig ist. Achten Sie bei der ersten Fußmassage auf die Signale des Partners: An welchen Stellen reagiert der Massierte besonders. Tasten Sie sich langsam ran und fassen Sie zunächst etwas fester zu, damit der Massierte nicht kitzelig reagiert. Einer der empfindlichen Akupressurpunkte liegt auf dem Fußballen unterhalb der Stelle von großem Zeh und zweiten Zeh. Schon leichter Druck sorgt hier für erotische Gefühle, die über die im Genitalbereich ankommen. Es kann auch erregend sein, wenn Sie Ihre Daumen am Fersenende auf die Fußsohle des Partners legen und sich von dort in leicht klopfenden Bewegungen vorwärts bewegen. Achten Sie auf einen Rhythmus von etwa einer Druckbewegung pro Sekunde und eine gleichmäßige Behandlung der gesamten Fußsohle. Natürlich dürfen Sie die Fußsohle auch küssen und am großen Zeh saugen – die Fußmassage kennt keine Grenzen.

      Die noch heißeren Regionen

      Die Massage-Techniken, die sich mit den Geschlechtsteilen beschäftigen, also quasi unter die Gürtellinie gehen, haben ihren Ursprung in der Tantra-Lehre.

      Die Brustmassage
      Natürlich ist hier der Name Programm. Die Brustmassage kann für beide Partner sehr anregend sein. Streichen Sie in langsamen Bewegungen über die Brust. Streichen Sie entweder behutsam von innen nach außen oder bewegen Sie sie in langsamen Kreisbewegungen. Passen Sie den Druck nach Belieben der Dame an.

      Die Yoni-Massage
      Bei der Yoni-Massage steht die Vagina im Mittelpunkt und genau dafür steht der Begriff "Yoni". Diese Massage beginnt wie jede andere erotische Massage, widmet sich dann aber ganz intensiv der weiblichen Scham.

      Die Lingam-Massage
      Bei der Lingam-Massage sind Penis und Hoden die Stars des Geschehens. Bei der Massage geht es nicht bloß darum, dem Mann mit der Hand einen Orgasmus zu verschaffen, sondern darum, jede einzelne Berührung intensiv zu erleben. Die Lingam-Massage kann eine gute Übung sein, um den Orgasmus heraus zu zögern. Die Hodenmassage kann auch zur Verbesserung der Potenz angewendet werden, wie, das erfahren Sie hier.

      Wie Sie nicht nur Ihr Liebesleben, sondern auch Ihre Gesundheit mit einer Massage auf Vordermann bringen, verraten wie Ihnen hier.

      So werden Sie zum Profi der erotischen Massage

      Sie wollen alle Geheimnisse der Partnermassage kennen? Dann sollten Sie ein Tantra-Seminar besuchen. Schauen Sie dazu am besten im Internet unter Tantra-info.de. Dort finden Sie eine Liste von Tantra-Instituten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. "Beim Tantra lernen Sie und Ihr Partner die eigene Sinnlichkeit durch spezielle Massageformen neu zu entdecken. Sie werden die Qualität Ihrer Berührungen verbessern und erweitern Ihr Berührungs-Repertoire", so Tantra-Seminarleiterin Regula Schenkel aus Zürich.

      Wer beim Tantra-Kurs Sexorgien erwartet, ist auf dem Holzweg. "Es geht darum, sich über Meditations-, Sinnes- und Körpererfahrungen selbst zu finden. Auch Sex kann ein Teil sein", sagt Regula Schenkel.

      Ein Wochenend-Seminar für Einsteiger kostet je nach Veranstalter ab 180 Euro. Ein allgemein gültiges Gütesiegel der Anbieter gibt es leider nicht. Achten Sie bei der Auswahl des Instituts darauf, dass die Kursleiter eine psychologische oder pädagogische Ausbildung haben. Denn beim Streichelkurs ist Menschenkenntnis gefragt.

      Wenn es danach zur Sache geht, helfen Ihnen vielleicht diese Inspirationen in Sachen Sexstellungen weiter!

      Alles über die Tantra-Massage

      Im Berufsverband für Tantra-Massage (TMV) sind renommiere Tantra-Massage-Praxen und Ausbildungsinstitute organisiert. In einem Video erklärt er das Berufsfeld des Tantra-Masseurs:


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