Minus 28 Kilo: Erst dicker Bauch, dann dicker Bizeps

Moris tauschte Körperfett gegen Muskeln
Moris (22 Jahre, 1,88 m) aus Gelsenkirchen ist Fahrstuhl-Mechatroniker

Sein Ziel: ein Traumkörper. Dafür wählte unser Leser einen extremen Abnehm-Ansatz. Der erwies sich jedoch als äußerst wirkungsvoll

1. Extrem Kein Pardon Sport machte Moris schon immer: Fußball und Basketball als Kind, Kickboxen in der Jugend. All das änderte nichts daran, dass er auf Grund falscher Ernährung zu viel wog. Vor allem nach dem Fachabitur futterte er täglich Fast Food. Den Entschluss zu radikaler Veränderung fasste Moris 2010, als er sich Urlaubsfotos vom Vorjahr ansah: „Mein ,Bestwert‘ lag damals bei fast 114 Kilo.“ Eindeutig zu viel!

2. Extrem Keine Kohlenhydrate Moris wusste, dass er an der Ernährung etwas ändern muss. Aber was? Er versuchte es mit Hilfe verschiedener Ernährungspläne von Men’s Health. Sein Tipp: „Einfach ausprobieren und schauen, was wirkt.“ In seinem Fall war es die Protein-Diät: Dabei sind eiweißhaltige Kost und Ballaststoffe erlaubt, Kohlenhydrate stark reduziert. Moris treibt diese Diät auf die Spitze und verzichtet in seiner täglichen Ernährung vollständig auf Kohlenhydrate. Nur wenn ihm mal die Power fürs Training fehlt, gönnt er sich ausnahmsweise Knäckebrot oder Haferflocken.

3. Extrem Kein Stillstand
Schon bevor Moris abzunehmen begann, hatte er sich im Fitness-Studio angemeldet – wirklich trainiert hatte er aber selten. Auch da hat er sich radikal verändert. Pausen gibt’s bei seinem Pensum kaum. Pro Woche geht er 5- bis 6- mal ins Studio, macht da ein 3er-Split-Training.
So wird jeder Muskel in der Woche doppelt beansprucht. Ergebnis: 6 Kilo mehr Muskeln.
 
4. Extrem Keine Kompromisse Der Erfolg unseres Lesers hat einen Grund: Er verfolgt sein Ziel konsequent, ohne jeden Kompromiss. Selbst wenn er mit Kumpels unterwegs ist, bleibt er bei Salat und Wasser. „Das ist kein Mittel zum Zweck, sondern eine Art Lebensgefühl“, sagt Moris.

5. Extrem Mehr Oberweite Die Brust ist Moris’ Lieblingsmuskel. Um sie angemessen zu trainieren, macht er häufig Kurzhantel-Schrägbankdrücken. Moris: „Anders als beim Sixpack ist eine gut ausgeprägte Brust auch unter dem T-Shirt zu erkennen.“

Moris’ täglicher Speiseplan
morgens Moris ist kein Frühstücker. Also gibt es nach dem Aufstehen nur Flüssiges: einen mit Wasser angerührten Protein-Shake (35 Gramm Eiweiß).
vormittags Bis zum Mittagessen gönnt Moris sich meistens noch einen halben Liter Buttermilch.
mittags 150 Gramm Tunfisch aus der Dose mit Walnussöl, Pfeffer und Salz. Die Alternative: Rührei aus 2 Eigelb, 4 Eiklar und Champignons. Vitamine und Ballaststoffe liefert eine große Schüssel Salat.
nachmittags Nach der Arbeit noch eine Mahlzeit: 250 Gramm gebratene Putenbrust mit Brokkoli.
abends Vor dem Training trinkt Moris eine Tasse schwarzen Kaffee, regt so den Fettstoffwechsel an. Nach dem Workout gibt’s einen Shake mit 70 Gramm Eiweiß, eventuell später noch etwas Putenbrust.

> Der Men’s-Health-Check
Moris’ radikale Diät ist nicht jedermanns Sache. Zum Nachmachen empfehlen wir eine moderate Variante, bei der gelegentlich auch Kohlenhydrate erlaubt sind.

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