Erste Hilfe: Leben retten mit Mund-zu-Mund-Beatmung

Erste Hilfe: Kopf in den Nacken, um das Atmen zu erleichtern
Erste Hilfe: Kopf in den Nacken, um das Atmen zu erleichtern

Was haben Kuss und Mund-zu-Mund-Beatmung gemeinsam? Richtig: Sie können (Liebes-) Leben retten

Die Atemspende macht nicht unbedingt Spaß, sollte aber genauso motiviert durchgeführt werden. Nein, nicht was Sie denken! Die Zunge lassen Sie dabei aus dem Spiel. Legen Sie den Bewusstlosen auf den Rücken und prüfen Sie, ob seine Mundhöhle frei ist. Während der Beatmung halten Sie seinen Kopf dauernd mit beiden Händen an Stirn und Kinn nackenwärts überstreckt.

Mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand verschließen Sie die Nase. Ihren weit geöffneten Mund setzen Sie um den Mund des Bewusstlosen herum fest auf und blasen Ihre Ausatemluft ruhig und gleichmäßig in seinen leicht geöffneten Mund. Geben Sie bei Erwachsenen etwa alle vier Sekunden eine Atemspende.

Nach dem Beatmen drehen Sie Ihren Kopf zur Seite und beobachten, wie der Brustkorb des Ohnmächtigen zurücksinkt. Sie hören das Entweichen der Ausatemluft. Wiederholen Sie die Atemspende etwa zwölf- bis fünfzehn Mal in der Minute. Um Erbrechen vorzubeugen, achten Sie darauf, dass der Beatmungsdruck nicht zu groß wird und keine Luft in den Magen des Bewusstlosen gelangt. Jeder, der so gerettet wurde, wird Sie hinterher aus Dankbarkeit küssen.

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