Kaffeeautomaten: 4 Espressomaschinen im Praxistest

Nespresso U XN 2501 von Krups
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Koffein taugt als Antreiber am Morgen oder als Booster vorm Krafttraining. Unser Espressomaschinen-Test zeigt, woraus er wirklich am besten schmeckt

Kapselmaschine: Nespresso U XN 2501 von Krups

Die Maschine leitet das heiße Wasser durch kleine Kapseln, die mit Kaffeepulver gefüllt sind.

Handhabung Eine Klappe öffnen, eine Kapsel reinstecken, die Klappe verriegeln – und schon läuft’s. Übrig bleibt eine leere Alu-Kapsel (Müll), die beim Öffnen der Klappe ausgeworfen wird.
Zeitfaktor
Super für alle, die gerne verschlafen: Nach nur 30 Sekunden ist die Maschine bereit.
Geschmack
Je nach Vorliebe gibt’s Kapseln mit unterschiedlichem Kaffee in diversen Stärken. Der Espresso schmeckte manchem Kollegen zu bitter, anderen gut. Einige störte die feste Crema.
Kosten
pro Kapsel zwischen 35 und 42 Cent
Fazit
Für Gelegenheitstrinker ein schneller und simpler Weg zum Espresso. Langfristig teuer.

Nespresso U XN 2501 von Krups, etwa 140 Euro, www.krups.de

ECAM 23.420.SB von De’Longhi
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Vollautomat: ECAM 23.420.SB von De’Longhi

Auf Knopfdruck werden die Bohnen gemahlen, das frische Pulver komprimiert und gebrüht.

Handhabung Simpler geht’s wirklich nicht: Im Menü lassen sich Stärke und Menge anpassen; wenn Wasser- und Bohnenbehälter gefüllt sind, genügt ein einziger Knopfdruck, und los geht’s.
Zeitfaktor
Bis Sie den ersten Espresso zapfen können, vergehen gerade mal 1,5 Minuten.
Geschmack
Die erste Tasse unmittelbar nach dem Anschalten ist ein wenig zu kalt, da die Maschine noch nicht heiß genug ist. Nach kurzer Wartezeit macht sie einen ordentlichen Espresso.
Kosten
je nach Sorte ab 15 Cent pro Tasse
Fazit
Wer viel Kaffee trinkt, der ist hier richtig. Praktisch und geschmacklich voll in Ordnung.

ECAM 23.420.SB von De’Longhi, um 700 Euro, www.delonghi.com

Advanced Pro G von Gastroback
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All-in-one-Siebträger: Advanced Pro G von Gastroback

Die integrierte Mühle mahlt in den Siebträger, der in einen Bajonettverschluss eingedreht ist.

Handhabung Siebträger unter die Mühle halten, den Kaffee andrücken und einhaken. Auf Knopfdruck läuft das Wasser durch den Siebträger – ein Manometer zeigt an, wie der Espresso läuft. Den Kaffeesatz klopft man aus dem Siebträger.
Zeitfaktor
Der erste Espresso läuft nach knapp 2 Minuten in die Tasse – für Siebträger echt fix!
Geschmack
Espresso aus den gleichen Bohnen wie beim Vollautomaten; schmeckte den Testern besser, da kaum bitter und deutlich cremiger.
Kosten
ab 18 Cent pro Tasse
Fazit
Lecker und schnell: Die Maschine für alle, die im Alltag richtig guten Espresso wollen.

Advanced Pro G von Gastroback, etwa 500 Euro, www.gastroback.de

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Profi-Siebträger: Technica IV von ECM

Abnehmbarer Siebträger wird mit Pulver gefüllt, angedrückt und unter dem Brühkopf eingedreht.

Handhabung Hier braucht es Eingewöhnung: Je nachdem, wie viel Pulver im Siebträger ist und wie stark man es andrückt, tröpfelt es nur oder läuft der Espresso zu schnell durch. Mit etwas Übung fließt der Kaffee aber wie Honig.
Zeitfaktor
Nach dem Einschalten dauert’s etwa 20 Minuten, bis der Druck im Kessel ausreicht.
Geschmack
Tester, die Espresso sonst süßen, brauchten keinen Zucker, weil die Maschine aus den Bohnen kaum Bitterstoffe löst. Perfekt!
Kosten
je nach Kaffee ab 18 Cent pro Tasse
Fazit
Für Genießer, die Zeit haben – auch, um sich mit der Handhabung auseinanderzusetzen.

Technica IV von ECM, zirka 1850 Euro, www.espressotecnica.de

 
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