Abenteuerhungrig: Essen in der Wildnis

Gegrillte Heuschrecken
Heuschrecken essen sich besser gegrillt als roh

Ihr Magen ist leer - Ihr Rucksack ist es schon lange. Keine Panik! Die Wildnis lässt niemanden verhungern! Hier erfahren Sie, was man in der Natur so alles essen kann.

Regenwürmer: Leben in dunklem Boden. Falls Sie auf Anhieb keine sehen, leicht auf den Boden trommeln – das imitiert den Regen und die Würmer kommen an die Oberfläche. Geschmacklich sind sie mit rohen Kartoffeln zu vergleichen, nur der sandige Beigeschmack stört beim Kauen. Nach ungefähr dreißig Würmern sind Sie satt.

Maden: Im Unterholz werden Sie außerdem auch auf Maden stoßen. Zugreifen! Die kleinen Dinger sind nahrhaft, enthalten viel Fett und Eiweiß. Der Geschmack ist sehr neutral. Nur wenn Sie die Nahrung richtig kauen, werden Sie satt. Deshalb immer mehrere Maden in Löwenzahnblätter wickeln, dann fällt´s leichter.

Säugetiere: Insbesondere bei Fleischfressern (Fuchs) ist Vorsicht geboten. Denn hier lauern Parasiten. Grundsätzlich sollte Fleisch nie roh verzehrt werden. Mindestens eine halbe Stunde kochen, damit auch die letzten Trichinen abgetötet werden. Ausnahme: Muskelfleisch von Rehen und Hirschen.

Ameisen: Auch wenn der Chitin-Panzer mehr Knusper-Spaß beim Kauen bringt: Das Ameisengift sorgt für leicht pelziges Gefühl auf der Zunge. Pro Mahlzeit etwa eine Stunde planen.

Grashüpfer: Morgens kann man Grashüpfer und Heuschrecken leicht von den Grashalmen absammeln, weil sie noch nicht beweglich sind. Gegrillt schmecken sie sehr lecker. Roh sollte der Panzer wieder ausgespuckt werden, da er nur schwer verdaulich ist.

Vogeleier: Ungebrütete Eier schlürfen Sie aus. Wenn Sie nicht alle Eier nehmen, wird der Vogel nicht irritiert und brütet weiter. So können uns Vögel mehrere Tage mit Eiern versorgen.

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