Mogeln im Supermarkt: Etikettenschwindel durchschauen

Clevere Einkäufer achten auch auf das Kleingedruckte
Wenn Sie wissen wollen, was wirklich in den Packungen steckt, müssen Sie das Kleingedruckte lesen

Wenn "Vanilla" statt "Vanille" auf dem Pudding steht, wurde mit Aromen nachgeholfen. So erkennen Sie den Etikettenschwindel auf den ersten Blick

    Aroma-Schwindel
    Achten Sie auf Bezeichnungen wie "mit Erdbeergeschmack". Das ist ein erster Hinweis, dass beim Aroma nachgeholfen wurde. Sehen Sie sich auch die Schreibweise genau an. Steht etwa "Vanilla" statt "Vanille" drauf, wurden Aromen verwendet. Sicherheit gibt das Studium der Zutatenliste. Je weiter unten dort ein Stoff aufgeführt ist, desto weniger steckt davon drin. Bei manchen Produkten lohnt es sich, die Originalzutaten zu kennen. Echtes italienisches Pesto (mit Olivenöl) hat mit Fertig-Pesto (mit günstigerem Sonnenblumenöl) nicht mehr viel zu tun.

    Preiserhöhungen
    Neue Verpackungen eingeführter Produkte sollten bei Ihnen Alarmglocken läuten lassen. Ist zum selben Preis vielleicht weniger drin? Schwartau: "Das wäre eine verschleierte Preiserhöhung." Unter vzhh.de finden Sie eine Liste solcher Mogelpackungen.

    Markennamen
    Land ohne Liebe und Bauern ohne Glück: Lassen Sie sich nicht von Markennamen täuschen. Viele scheinen für besondere Qualität oder ökologische Produktion zu stehen, sind aber gerade bei Produkten des täglichen Bedarfs wie Milch nicht besser als No-Name-Produkte vom Discounter. Wer echte Bioqualität will, sollte auf das Siegel achten. Ansonsten gilt: Grundpreise vergleichen! Dann tappen Sie auch in keine Supermarkt-Falle mehr – stattdessen werden Sie zum Fallenjäger.

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