Farräder mit dem Auto transportieren: Fahrradträger im Test

Fahrradträger

Welcher Kofferraum schluckt schon ein komplettes Fahrrad? Drei Wege, wie Sie Ihr Sportgerät auf Reisen sicher verstauen

Dachgepäckträger

Der Klassiker (zum Beispiel von Atera, um 230 Euro, www.atera.de). Vorteile: Der Kofferraum lässt sich problemlos öffnen, der Rückspiegel-Blick ist frei und kein Zusatzgewicht zwingt das Heck in die Knie.
Nachteil: Der größere Luftwiderstand erhöht den Spritverbrauch um bis zu 30 Prozent. Durch die Räder verlagert sich auch der Schwerpunkt, Ihr Fahrzeug lässt sich nicht wie gewohnt lenken. „Halten Sie sich aus diesem Grund an die Richtgeschwindigkeit“, rät Henning Busse von „Auto, Motor und Sport“.

Heckträger

1. Oben: Dachgepäckträger

Bequeme Gurtsicherung, die in der Hecktür hängt. „Alle 50 Kilometer kontrollieren“, rät Busse.
Nachteile: hohe Scharnierbelastung, die Räder versperren den Kofferraum. Universalträger hinterlassen oft Lackschäden, besser sind maßgeschneiderte (etwa Paulchen, um 400 Euro, www.paulchen-system.de). Für Autos mit Anhängerkupplung gibt’s noch stabilere Alternativen (etwa von Thule, ohne Foto, um 400 Euro, www.thule.com). Die stehen aber mehr vom Auto ab, beeinflussen die Gewichtsverteilung.

Rein damit

1. Oben: Dachgepäckträger

Rad und zu: Vorher müssen Sie die Vorderräder abmontieren und die Rad-gabel in der Aufnahme auf dem Träger befestigen. Die Hinterräder stehen entweder in Schienen oder werden mit Spanngurten fixiert. Für Besitzer von Kombis oder Vans ist diese Lösung ideal. Die Bikes sind nicht nur vor Regen, Staub und Steinschlag geschützt, sondern auch vor Langfingern.
Einziger Nachteil: eingeschränkter Platz im Innenraum für Mitfahrer und Gepäck (zum Beispiel von Votex, um 480 Euro, www.votex.de).

Sponsored SectionAnzeige