Die neue XS-Klasse: Ferngesteuerte Autos im Test

Men's Health Technik-Test: Ferngesteuerte Autos – Elektro vs. Benziner
Zwei Typen ferngesteuerter Autos im Video-Duell

Elektro oder Benziner? Die Frage stellt sich nicht nur bei neuen Pkws, sondern auch bei ferngesteuerten Autos. Wir haben Akku gegen Nitro antreten lassen – inklusive Video

Elektro-Modell: Glamis Uno von Vaterra, zirka 430 Euro, www.horizonhobby.de
Der „Tank“ für das Akku-Pack befindet sich unterm Auto

Startphase Den beiliegenden Akku laden, ins Auto einsetzen, Batterien in die Fernbedienung, und ab geht’s! Die Bedienung ist kinderleicht.

Fahrgefühl Der Glamis Uno beschleunigt irre schnell, hat beinahe zu viel Power, weil er schon bei der kleinsten Hebelbewegung Vollgas gibt. Im Test kam er auf flotte 50 km/h – mit dieser Endgeschwindigkeit muss er sich nicht vor dem Verbrenner verstecken. Aber der Bremsweg ist recht lang, da Elektroautos lediglich eine Motor- bremse haben. Dafür können sie – anders als die meisten Verbrenner – auch rückwärts fahren.

Lautstärke Im Stand ist der Motor kaum zu hören. Bei Vollgas ist er mit 103 Dezibel schon lauter, aber im Vergleich zu dem Verbrenner klingt das freundliche Summen deutlich leiser.

Betriebskosten Ein Akku für 10 bis 15 Minuten kostet etwa 40 Euro. Ladezeit bei 1-Ampère-Ladegerät und 3000-mA-Akkus: 4 Stunden.

Fazit Wer nicht schrauben, sondern nur fahren will, ist mit einem Elektromodell gut bedient.

Elektro oder Benziner? Die Frage stellt sich nicht nur bei neuen Pkws, sondern auch bei ferngesteuerten Autos
Glamis Uno von Vaterra vs. Revenge Type N von ECX

Verbrenner-Modell: Revenge Type N von ECX, etwa 310 Euro, www.horizonhobby.de
Beim Verbrenner sitzt die Technik samt Motor unter der abnehmbaren Plastikabdeckung

Startphase Zuerst benötigt der Revenge Type N Kraftstoff. Der wird erst durch mühsames, mitunter vielfaches Ziehen an einem Startseil in den Vergaser gesaugt. Um zu starten, kommt dann noch ein Glühkerzenstecker auf den Motor. Anschließend zieht man weiter, bis der Wagen anspringt. Bevor dieser rund läuft, ist gerade zu Anfang viel Tüftelei und Training erforderlich.

Fahrgefühl Beschleunigt nicht so brachial wie das elektrische Pendant, fährt sich darum aber einfacher, da die Power mit der Drehzahl steigt und nicht auf einen Schlag frei wird. Sein Top-Speed: auch 50 km/h – bei besseren Bremsen.

Lautstärke Der Motor bringt es hier bereits im Stand auf 100 Dezibel – bei Vollgas fiel unser Messgerät, das bis zu 126 Dezibel erfasst, aus.

Betriebskosten Das spezielle Nitro-Gemisch kostet pro Liter zirka 15 Euro, was lediglich für ungefähr 1,5 Stunden reicht. Ein teurer Spaß!

Fazit Verbrenner machen Spaß, fordern aber viel Liebe und Aufmerksamkeit. Was für Tüftler.

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