Kalte Flossen: Feuchte Hände

Nicht nur das Tastengeräusch ist entscheidend
Verschwitzte Hände lassen sich behandeln

Welche Option als Therapie gegen starkes Schwit­zen in Frage kommt, hängt vor allem davon ab, wo es auftritt

Besonders Hände und Füße lassen sich oft sehr gut behandeln. Betroffene leiden unnötigerweise jahrelang darunter, niemandem die Hand geben zu wollen. Zwar könnte man die Aluminiumchlorid-Lösung auch an Händen und Füßen anwenden, aber es gibt eine bessere Alternative: die Iontophorese. Hände oder Füße baden dabei in flachen Wannen mit Wasser, in das schwacher Gleichstrom gelegt wird. Das ist ungefährlich, tut nicht weh und verringert mit der Zeit die Schweißdrüsen-Aktivität.

Der genaue Wirkmechanismus ist unbekannt. Anfangs wird die Behandlung zwei- bis dreimal wöchentlich für 20 bis 30 Minuten ambulant in der Hautarztpraxis durchgeführt. Wenn sie Erfolg zeigt – das lässt sich nach zwei Monaten beurteilen –, bewilligen die Krankenkassen in der Regel ein Gerät für zu Hause. Dort muss man sich weiter regelmäßig unter Strom setzen, um den Effekt zu konservieren, oft genügen zwei Anwendungen pro Woche. Die Metho­de ist auch für starkes Schwitzen unter den Achseln geeignet, dann wird mit nassen Schwämmen gearbeitet.

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