Notfallhilfe: Fitness für Faule

Wir machen Sie fitter
Mit unseren Tipps machen Sie auch ohne hart zu trainieren eine gute Fitness-Figur

Sie sind zu faul fürs Studio? So sammeln clevere Faulpelze mit minimalem Zeitaufwand ein paar Pluspunkte am Badestrand

2 Minuten:
Reiben Sie etwa zwanzig Minuten, bevor Sie zum Strand gehen, Ihren ganzen Körper mit Sonnencreme ein – mindestens Lichtschutzfaktor 15 ist dabei angesagt. Bei einem knallroten Sonnenbrand auf dem Bierbauch besteht nämlich absolut keine Chance, daß er vielleicht übersehen wird.

4 Minuten täglich:
Auf dünnen Stelzenbeinen wirkt jeder Bauch noch voluminöser, als er in Wirklichkeit ist. Tun Sie jeden Tag nur vier Minuten lang etwas für die Beine. Einen Tag Kniebeugen, den nächsten Tag Wadenheben: Dafür stellen Sie sich am besten auf eine Treppenstufe, notfalls tut’s auch ein Telefonbuch, das Sie nicht mehr brauchen: mit dem Fußballen auf die Erhöhung stellen, die Fersen zeigen leicht nach unten. Jetzt auf den Fußballen nach oben aufrichten.

5 Minuten täglich:
Damit Sie beim Sandburgenbauen nicht gleich einen Bandscheibenvorfall bekommen, sollten Sie Ihre unteren Rückenmuskeln im Vorwege stärken. Das schaffen Sie auch ohne Schweißausbrüche in täglich fünf Minuten auf dem Teppichboden. Sie legen sich einfach flach auf den Bauch und heben die Beine nur ein paar Zentimeter vom Boden ab. Zirka acht Sekunden die Position halten, wieder ablegen und insgesamt sechs bis zehn Wiederholungen machen. Nebenwirkung: Auch das Gesäß reagiert auf diese Übung mit Muskelwachstum.

10 Minuten:
Egal, ob Sie nach Mallorca, auf die Malediven oder nach Timmendorf fahren – ums Beachvolleyballspielen werden Sie dieses Jahr nicht herumkommen.
Schnappen Sie sich einen leichten Ball und pritschen und baggern Sie ihn mit einem Kumpel hin und her, damit Sie wieder ein Gefühl fürs Spiel bekommen.

Um später auch im Sand an Höhe zu gewinnen, sollten Sie außerdem etwas für Ihre Sprungkraft tun. Dafür müssen Sie beim nächsten Freibadbesuch mal ein paar Schlußsprünge unter Wasser machen.

15 Minuten täglich:
Wenn Sie schon nichts für Ihren Körper tun wollen, dann kaufen Sie sich in der Mittagspause wenigstens eine neue Badehose. Denn mit der alten in Slipform mit Beinausschnitt können Sie sich dieses Jahr am Strand defintiv nicht sehen lassen. Angesagt sind kastenförmige Modelle, bei denen der Beinabschluß gerade verläuft. Wenn Ihnen die nicht gefallen: Knielange Surfshorts aus schnelltrocknenden Materialien sind nach wie vor hip. Aber bitte ohne Muster, sondern uni oder mit unterschiedlichen Farbfeldern.

19 Minuten:
Verbinden Sie das Nützliche mit dem Angenehmen, indem Sie Ihre Partnerin mit einer 19minütigen Ganzkörpermassage verwöhnen. Damit stimmen Sie sie auf den Urlaub ein – und verbrennen gleichzeitig 100 Kilokalorien.

20 Minuten pro Woche:
Legen Sie sich auf die Sonnenbank. Das ist zwar nicht very healthy, aber immer noch besser, als schwabbelig und käsig unterm Sonnenschirm zu liegen. Gesündere Alternativen sind Selbstbräuner. Mittlerweile gibt es selbstbräunende Körpersprays, die sich auch auf haariger Haut gut verteilen lassen. Selbstbräuner fürs Gesicht sind nur in der Stadt ideal. Am Strand herumzulaufen nur mit gebräuntem Kopf vermittelt einen wenig attraktiven Bauarbeiter-Look.

3x30 Minuten pro Woche:
Okay, das Fitness-Studio ist Ihre Sache nicht. Aber wie wäre es mit ein bißchen Joggen, zwei- bis dreimal pro Woche etwa 30 Minuten lang? Je nach Laufgeschwindigkeit verbrennen Sie dabei zwischen 250 und 400 Kilokalorien. Zudem wird gleichzeitig die Oberschenkel-, Gesäß- und Bauchmuskulatur gefestigt. Wenn Sie ein paar Wochen vor dem Urlaub starten, können Sie später am Strand eine halbwegs passable Figur abgeben.

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