Sport-Uhr mit Pulsmesser: Fitness-Watch Basis Peak im Test

Die Basis Peak will Fitness-Tracker, Smartwatch und Motivations-Coach sein
Die Basis Peak kann erkennen, ob Sie nur spazieren gehen, joggen oder eine Runde mit dem Rad drehen

Die Basis Peak von Intel will Fitness-Tracker, Smartwatch und Motivations-Coach sein. Wir haben die ambitionierte Uhr mit Pulsmesser und automatischer Sporterkennung getestet

Die Sport-Uhr Peak vom Intel-Tochterunternehmen Basis ist vollgepackt mit Sensoren: Sie trackt Bewegung, Schlaf und Puls des Trägers. Plus: Mit dem Smartphone gekoppelt gibt’s auch noch Nachrichten vom Handy aufs Display. Die Basis Peak ist sowohl mit Android als auch mit iOS kompatibel und kostet etwa 230 Euro.

Die Basis Peak weiß, welchen Sport Sie machen

Ein 3-Achsen-Beschleunigungssensor soll erkennen, ob Sie nur spazieren gehen, joggen oder eine Runde mit dem Rad drehen. Zusätzlich messen Sensoren die Hautleitfähigkeit sowie die Hauttemperatur. Heißt: Die Peak kennt Ihren Schwitzlevel. Der Akku hält ganze 4 Tage durch, das Armband ist austauschbar. Leider hat die Peak keinen GPS-Sensor (und nutzt auch nicht den Ihres Smartphones) und kann daher weder Tempo noch Distanzen erfassen. Sportliche Aktivitäten werden ausschließlich in Schritten und verbrannten Kalorien angegeben. Nachts unterscheidet die Peak leichten Schlaf und Tiefschlafphase, und das ganz automatisch. Es ist zwar etwas unangenehm, die Uhr nachts zu tragen, aber die detaillierte Schlafanalyse bietet interessante Einblicke in nächtliche Gewohnheiten wie Drehungen und Schlafunterbrechungen. Die kostenlose Smartphone-App speichert und analysiert alle Daten der Uhr. Die Verbindung funktioniert unkompliziert via Bluetooth. In der App können Sie zudem eigene Fitness-Ziele, so genannte Habits, definieren, die Sie motivieren sollen, sich mehr zu bewegen.

Die Peak kommt völlig ohne Tasten und Knöpfe aus, lässt sich ausschließlich mit Wischbewegungen auf dem Touch-Display steuern
Die Peak kommt völlig ohne Tasten und Knöpfe aus, lässt sich ausschließlich mit Wischbewegungen auf dem Touch-Display steuern

Die Basis Peak im Praxistest
Das Besondere: Die Peak kommt völlig ohne Tasten und Knöpfe aus, lässt sich ausschließlich mit Wischbewegungen auf dem Touch-Display steuern. Die Displayanzeige, auf welcher der aktuelle Puls, die zurückgelegten Schritte und die dabei verbrannten Kalorien angezeigt werden, ist auch bei starker Sonneneinstrahlung gut lesbar. Im Dunkeln genügt eine Wischbewegung am rechten Displayrand, um die Hintergrundbeleuchtung zu aktivieren. Ist die Uhr mit dem Handy gekoppelt, werden Sie per Vibrationsalarm von der Uhr über eingehende Anrufe, Nachrichten und Kalendereinträge informiert. Eine Verknüpfung mit anderen Smartphone-Apps ist bisher nicht möglich. Der größte Pluspunkt der Basis Peak gegenüber anderen Aktivitätstrackern ist allerdings, dass sie automatisch weiß, was Sie gerade machen. Wechseln Sie vom Geh- ins Lauftempo, ändert sich die angezeigte Sportart auf dem Display ganz von allein. Selbst Fahrradfahren erkannte die Uhr nach einer gewissen Verzögerung problemlos. Aber: Auch wenn die Uhr bis 50 Meter wasserdicht ist, liefert sie zum Schwimmen keine Infos. 

Eine kostenlose Smartphone-App speichert und analysiert alle Daten der Basis Peak
Eine kostenlose Smartphone-App speichert und analysiert alle Daten der Basis Peak

Fazit: Für ambitionierte Sportler und regelmäßige Läufer oder Radfahrer ist die Sport-Uhr mit Smart-Funktionen leider ungeeignet. Der Grund: Sie können nicht eigenständig bestimmte Trainingseinheiten starten (und stoppen) und damit auch nicht auswerten. Auch fehlen Strecke und Tempo für eine vernünftige Trainingsanalyse. Aber: Die Basis Peak ist ein leistungsstarker Fitnesstracker für Couch-Potatoes. Wer also keine Lust hat, Trainingssessions manuell zu starten und auszuwerten, bekommt ganz automatisch einen sehr guten Überblick seiner sportlichen Aktivitäten.

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