Minus 34 Kilo: Fresstage als Motivation

Marco nahm 34 Kilogramm ab
Marco (20 Jahre, 1,80 Meter) speckte von 109 auf 75 Kilo ab

Dick war Marco, seitdem er denken konnte. Doch dann dachte er um – und änderte seine Ernährungsweise

  1. Immer in Versuchung Wenn die Langeweile kam – und sie kam oft –, machte Marco Schuster aus Renchen/ BWden Kühlschrank auf. "Damals habe ich immerzu ans Essen gedacht", erzählt er. Toast mit Wurst war sein täglich Schulbrot. Zu Haus gab es meist Nudeln und Pizza. Zwischendurch aß er viel Schokolade, Eis und Kekse. Irgendwann zeigte ihm die Waage 109 Kilogramm. Da hatte es Marco dann wirklich dicke.
  2. Auch mal sündigen Marcos Start in das neue Leben: ein 8-wöchiger Kurs im Fitness-Studio mit Sport und kompletter Ernährungsumstellung. Seine größte Motivation zu der Zeit: "Der wöchentliche Fresstag." Hier konnte er wieder das naschen, worauf er ansonsten verzichten musste: Eis, Kekse und Co. Trotz hochkalorischem Tag speckte Marco in den 8 Wochen ganze 9 Kilo ab.
  3. Im Kopf zunehmen Nach dem Kurs musste Marco seine Ernährung auf eigene Faust gestalten. Er kaufte sich Ernährungsbücher und las Zeitschriften. Denn wer abnehmen will, muss Wissen aufbauen. Neben wertvollen Tipps gab ihm das Lesen auch zusätzliche Motivation. Wenn er die Lust am Weitermachen verlor, führte er sich beim Lesen sein Ziel vor Augen: Kilos verlieren.
  4. Kaffee gegen Fett Eine Stunde vor dem Sport trank Marco 2 Tassen schwarzen Kaffee. "Das regt die Fettverbrennung an." Er ging 3-mal in der Woche laufen. Seinen 1. Marathon schaffte er in weniger als 4 Stunden. Inzwischenhat er 4 absolviert.
  5. Essen nach Plan Morgens gibt’s Müsli mit Haferflocken in Jogurt – das hält länger satt als Wurstbrote. Ab 18 Uhr isst Marco keine Kohlenhydrate mehr, dafür Gemüse mit Fisch oder Pute. Durch ein Abendbrot mit Kohlenhydraten stiege der Insulinspiegel: Fettgewebe würde auf- anstatt abgebaut werden.
  6. Neue Ziele setzen Ein Jahr später: Unser Leser hat sein Traumgewicht von 75 Kilo erreicht und hält es. Kommt mal Langeweile auf, greift er zu seinen Laufschuhen und nicht in den Kühlschrank. Sein neues Ziel: "Ich will meinen nächsten Marathon unter meiner Bestzeit von 3:52 Stunden schaffen."
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